Millennium / Piccadilly / Saint Lazare (Büro) in der MesseCity Köln

MesseCity Köln: Arbeiten in bester Lage und Nachbarschaft
Quartiere innerhalb von Städten haben eigene Identitäten. Die lebendige Verbindung von Wohn-, Arbeits-, Bildungs- und Freizeitraum innerhalb eines Quartieres bietet viele Möglichkeiten zur eigenständigen Identifikation. Die Herausforderung für Entwickler:innen: der Blick in die Zukunft auf die Anforderungen an Raum und Umwelt. Nur so werden Stadtquartiere dauerhaft belebt und lebenswert. Ein Ort für alle Lebensphasen – unter wandelnden Bedingungen, anpassungsfähig und mitwachsend.

Die MesseCity Köln liegt in Kölner Toplage, direkt zwischen Koelnmesse und dem ICE und S-Bahnhof Köln Messe/Deutz sowie in fußläufiger Entfernung zur Kölner Innenstadt. Keine 500 Meter entfernt liegt mit der Deutzer Freiheit die beliebteste rechtsrheinische Einkaufs- und Flaniermeile. Optimal ist auch die verkehrliche Anbindung über diverse Autobahnen angebunden und die Flug- und Hauptbahnhöfe der Metropolen Köln, Düsseldorf und Frankfurt sind in kurzer Fahrtzeit zu erreichen.

Berühmte Bahnhöfe als Inspiration: Millennium, Piccadilly & Saint-Lazare
Millennium, Piccadilly & Saint-Lazare: Die Namen der drei stadtbildprägenden Gebäude im Westteil der MesseCity Köln sind an besonderen Bahnstationen in Chicago, London und Paris angelehnt. Das Millennium ragt aus diesem Ensemble mit seinen 60 Meter Höhe weithin sichtbar heraus. Die Zurich-Versicherung und der Kautschukhersteller Arlanxeo schätzen seit 2019 / 2020 den innerstädtischen Standort mit seinen hochmodernen Büroflächen mit besten Ausstattungsqualitäten. Der drei Gebäude umfassende Zurich-Campus im westlichen Bereich der MesseCity basiert auf einem Entwurf der Planungsarge ASTOC / HPP (Objektplanung) sowie dem Frankfurter Büros KSP Jürgen Engel Architekten (Fassadenplanung). Das sechzehngeschossige Hochhaus und zwei sechsgeschossige Blockrandstrukturen bilden ein repräsentatives Ensemble, in dem rund 2700 Mitarbeiter der Zurich-Gruppe ihre neuen, zukunftsweisenden Büros bezogen haben.

Das ergänzende gastronomische Angebot der L´Osteria und die mit Verweilqualität gestalteten Außenräume machen den Standort zu einer Top-Business-Adresse. Wer in der MesseCity Köln arbeitet, genießt in den Pausen oder zum Feierabend Köln pur. Bis zum Rhein sind es nur ein paar Meter, die Terrassen am Ufer laden zum Verweilen ein, der Dom zieht die Blicke auf sich.

Messebalkon, MesseCity Köln

Messebalkon: Mittelpunkt der MesseCity Köln
Der Messebalkon bildet den Mittelpunkt der MesseCity Köln und verbindet als zentrales Element den ICE-Bahnhof Köln-Deutz mit dem Süd-Eingang der Koelnmesse. Die großzügig angelegte Freifläche mit ihren Treppen und die Terrasse des Pavillons laden als zentraler Treffpunkt zum Austausch und Verweilen im Freien ein. Eingerahmt wird der Messebalkon von den beiden zentralen Gebäuden der MesseCity Köln Centraal und Southern Cross, die bereits an die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und Unternehmensberatung KPMG sowie an die Hotelbetreiber Motel One und Adina vermietet sind.

Neben dem großzügig verglasten Pavillon nutzt die Fine Dining-Restaurantkette „The ASH“ auch die zugehörige rund 160 m² große Außenfläche auf dem Messebalkon. Die Eröffnung fand im Herbst 2021 statt. „Wir können es kaum erwarten, unser neues The ASH Restaurant & Bar Konzept an dem gastronomisch vielleicht spannendsten Platz in der Rheinmetropole – der MesseCity Köln in Deutz – zu eröffnen“, freute sich zur Eröffnung Kent Hahne, CEO & Founder der Gastronomiegruppe Apeiron, zu der auch The ASH gehört.

Der rund 1.200 m² große Gastronomiepavillon liegt direkt an der Treppenanlage und wird somit zum Mittelpunkt des Messebalkons. Der Messebalkon zieht als belebter Platz mit Gastronomie nicht nur Messebesucher:innen an, sondern ist das Zentrum der MesseCity und bietet hervorragende Blickbeziehungen zur Stadt und zum Weltkulturerbe Kölner Dom. Konzipiert als repräsentatives Entree mit Treffpunkt-Potenzial und freiem Blick auf den Dom, bildet das Bauwerk die zentrale Scharnierfunktion zwischen den Bahnsteigen und der Koelnmesse.

Entworfen wurde der Messebalkon für die Joint Venture Partner STRABAG Real Estate und ECE Work & Live von RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten, die Objektplanung erfolgte durch Noack Planung + Projektentwicklung GmbH. Der Fassadenentwurf des Messepavillons stammt aus dem Architekturbüro Max Dudler.

Southern Cross, MesseCity Köln

Hotel-Angebot für Kurztrip, Geschäftsreise oder längeren Aufenthalt
Die siebengeschossige Hotelimmobilie Southern Cross liegt inmitten der MesseCity Köln und bietet auf rund 25.000 m² Platz für zwei Hotels. Das Gebäude liegt unmittelbar neben dem sogenannten Messebalkon. Der Hotelstandort besticht durch seine zentrale Lage und seine gute Sichtbarkeit, die exzellente Verkehrsanbindung aufgrund der direkten Nähe zum Deutzer Bahnhof und die unmittelbare Nachbarschaft zur Koelnmesse. Für Geschäftsreisende und Messebesucher ist die Lage ideal. Das Hotelgebäude Southern Cross ist eines von vier Gebäuden im ersten Bauabschnitt der MesseCity Köln, die bereits alle fertiggestellt, langfristig vermietet, bezogen und verkauft sind.

Erster Standort der Adina-Apartment-Hotelkette in Nordrhein-Westfalen
Insgesamt sind im Southern Cross 308 Zimmer für die renommierte Hotelkette Motel One sowie 171 Studios und Apartments unter dem Dach des Adina Apartment Hotels entstanden. Im Southern Cross hat Adina im Jahr 2021 das erste Hotel dieser Marke in Nordrhein-Westfalen eröffnet. Die Hotels sind in der siebengeschossigen Immobilie im Zentrum der MesseCity Köln entstanden, direkt am Messebalkon, dem Übergang zur Koelnmesse. Das vierte Gebäude im westlichen Teil des Businessquartiers wurde nach einem Fassadenentwurf des Architekturbüros von Gerkan, Marg und Partner realisiert, das aus dem Wettbewerb Anfang 2016 als einer der vier Sieger hervorging.

Buchrain Living | Buchrainweg 139 & 141 Offenbach

Buchrain Living – Ihr Traumzuhause im Herzen von Offenbach
Entdecken Sie modernes und nachhaltiges Wohnen in zwei exklusiven Bauprojekten von Buchrain Living. In bester Lage des beliebten Buchrainwegs 139 und 141 in Offenbach erwarten Sie insgesamt vier stilvolle Mehrfamilienhäuser, die Wohnträume wahr werden lassen.

Buchrainweg 139: Ihr Individuelles Wohnparadies
Im ersten Bauabschnitt von Buchrain Living präsentieren wir zwei massiv gebaute Gebäude, die zusammen vierzehn traumhafte Wohnungen in vielfältigen Konfigurationen bereithalten. Egal, ob Sie sich für eine gemütliche Etagenwohnung, eine Maisonette mit eigenem Garten oder ein exklusives Penthouse entscheiden – hier finden Sie Ihr maßgeschneidertes Zuhause. Als besonderes Highlight sind auf den beiden Flachdächern leistungsoptimierte Photovoltaikanlagen installiert, die nicht nur die Umwelt schonen, sondern auch Ihre Nebenkosten minimieren. Die integrierte Tiefgarage bietet zudem 20 komfortable Einzelstellplätze für Ihre Fahrzeuge.

Buchrainweg 141: Nachhaltiges Wohnen im KfW-Effizienzhaus 55
Im zweiten Bauabschnitt von Buchrain Living heißen wir Sie in unseren energieeffizienten Mehrfamilienhäusern herzlich willkommen. Diese sechs großzügigen Wohnungen sind nicht nur architektonische Meisterwerke, sondern auch echte Energiesparwunder. Als KfW-Effizienzhaus 55 errichtet, garantieren sie nicht nur höchsten Wohnkomfort, sondern auch nachhaltiges Wohnen auf höchstem Niveau. Die insgesamt 8 Tiefgaragenstellplätze bieten eine sichere und komfortable Unterbringung für Ihre Fahrzeuge.

Ihr Neues Zuhause: Komfortabel, Modern und Umweltfreundlich
Die Wohnungen in Buchrain Living sind nicht nur über das Treppenhaus, sondern auch über Aufzüge bequem erreichbar. Die Wege und Straßen wurden nach ökologischen Maßstäben gestaltet und mit grauem Öko-Verbundpflaster versehen. Ein durchdachtes Versickerungssystem sorgt dafür, dass Regenwasser effizient genutzt wird, um die Umgebung grün und gepflegt zu halten.

Luxuriöses Wohnen am Buchrainweg Offenbach
Lassen Sie sich begeistern! Erleben Sie modernes Wohnen, innovative Energiekonzepte und höchsten Komfort in einer der begehrtesten Wohngegenden Offenbachs. Mit Buchrain Living schaffen wir einen Ort, an dem sich Lifestyle, Nachhaltigkeit und Wohlbefinden harmonisch vereinen – für ein Zuhause, in dem Sie sich rundum wohlfühlen.

Quartiersentwicklung Schildacker - Freiburg

Im Baugebiet Schildacker im Freiburger Stadtteil Haslach ist zwischen 2017 und 2023 auf dem Gelände der ehemaligen ECA-Siedlung ein modernes, grünes und lebenswertes Quartier entstanden. Es ersetzt die Bebauung mit einer ECA-Siedlung aus den 1950er-Jahren.

Insgesamt sind im Schildacker 306 Neubauwohnungen in vier Bauabschnitten entstanden. Das sind etwa doppelt so viele wie in der vorherigen Wohnsiedlung. Die Wohnfläche wurde dabei verdreifacht. Gleichzeitig wurden die großzügigen Grünflächen erhalten und mit neuen Spielflächen erweitert. Ergänzt wird der Wohnraum durch eine inklusive Kita für drei Gruppen. So können die Kinder im Quartier wohnortnah betreut werden.

Im zweiten Bauabschnitt entstanden sechs Wohngebäude in Holzbauweise, die im Zusammenspiel mit der Gesamtkonzeption dem Quartier einen besonderen Charakter verleihen und in punkto Nachhaltigkeit Maßstäbe setzen.

Bauabschnitt 1: Einhundert Prozent geförderter Wohnraum
Im Mai 2019 wurde nach rund 22 Monaten Bauzeit der erste Bauabschnitt, ein Wohngebäude mit 89 öffentlich geförderten Wohnungen, fertiggestellt. Das markante Gebäude besticht durch seine Länge und die gefaltete Gebäudeform. Der Entwurf stammt von ASTOC Architects and Planners aus Köln, die auch für den gesamten städtebaulichen Entwurf des Quartiers verantwortlich zeichnen. Alle Wohnungen sind barrierefrei erreichbar und mit einem Balkon oder einer Terrasse ausgestattet. Das Gebäude entspricht dem Effizienzhaus-Standard 55. Auf dem Dach befindet sich zudem eine Photovoltaikanlage.

Bauabschnitt 2: Nachhaltiges Bauen in Holzbauweise
Im Oktober 2019 erfolgte der Spatenstich für den zweiten Bauabschnitt im Baugebiet. Bis 2022 entstanden dort sechs viergeschossige Wohnhäuser mit insgesamt 116 barrierefrei erreichbaren Mietwohnungen, 60 davon öffentlich gefördert. Die übrigen Wohnungen sind frei finanziert. Die Besonderheit: Die Gebäude wurden ab Oberkante Kellerdecke viergeschossig mit Ausnahme der Treppenläufe und Balkonplatten vollständig in Holzbauweise errichtet. Das Planungskonzept wurde durch das im Holzkonstruktionsbau sehr erfahrene Architekturbüro Johannes Kaufmann Architektur aus Dornbirn erstellt. Die umweltfreundliche Bauweise wird durch ein Mobilitätskonzept ergänzt. Die Anzahl der Stellplätze für Pkw wurde reduziert und die der Fahrradstellplätze erhöht. So wird insgesamt weniger Raum für das Parken benötigt und die großzügigen Grün- und Freiflächen können erhalten werden. Ergänzt wird das Mobilitätskonzept mit Carsharing-Plätzen einschließlich E-Ladestationen.

Bauabschnitte 3 & 4: 101 geförderte Wohnungen und eine Kita
Im Herbst 2020 wurde mit dem Bau des dritten und vierten Bauabschnitts des Quartiers begonnen. Der vierte Bauabschnitt mit der Kita wurde bereits im Sommer 2022, die letzten Wohnungen des dritten Bauabschnitts im Sommer 2023 fertiggestellt. Die Wohngebäude wurden als Massivbau in monolithischer Bauweise errichtet. Somit konnte auf mehrschalige Dämmsysteme verzichtet werden. Alle Gebäude entsprechen dem KfW-Effizienzhaus-Standard 55. Auch in diesen Bauabschnitten sind alle Wohnungen barrierefrei erreichbar.

In den fünf viergeschossigen Gebäuden des dritten Bauabschnitts befinden sich 87 öffentlich geförderte Wohnungen, im vierten Bauabschnitt, oberhalb der inklusiven Kita, weitere 14 geförderte Wohnungen. Insgesamt wurden in diesen Gebäuden 15 Wohnungen familienfreundlich als Fünf-Zimmer-Wohnungen errichtet.

AUSGEZEICHNET FÜR „BEISPIELHAFTES BAUEN“
Die Freiburger Stadtbau hat für die Jahre 2014 bis 2022 am 9. Februar 2023 für insgesamt drei Projekte die Auszeichnung „Beispielhaftes Bauen in Freiburg“ erhalten: die Quartiersentwicklung im Schildacker, die Quartiersentwicklung und Sanierung in der Belchenstraße und das Gebäude Rennwegdreieck. Die ausgezeichneten Bauprojekte zeigen, dass gute Architektur im Alltag nicht zwingend eine Frage des Geldes ist. Gute Architektur bedeutet auch ein Mehr an Ideen zur Planung und Umsetzung sowie das Engagement der beteiligten Architekten und Bauherren. Um dies zu fördern und beispielhaft aufzuzeigen, hat die Architektenkammer Baden-Württemberg vor mehr als 30 Jahren das Auszeichnungsverfahren „Beispielhaftes Bauen“ ins Leben gerufen.

Rennwegdreieck Freiburg

Das Wohngebäude Rennwegdreieck in Freiburg-Herden entstand auf einem dreieckigen Inselgrundstück. Die dreieckige unbebaute städtische Freifläche war zuvor eine Verkehrsinsel. Das Architektenbüro „Bachelard Wagner“ aus Basel entwarf darauf einen markanten dreieckigen Baukörper mit gebrochenen Baukanten entlang der Stefan-Meier-Straße. Damit haben die Stadt und die Freiburger Stadtbau einen ungewöhnlichen Ansatz genutzt, um zusätzlichen innerstädtischen Wohnraum zu schaffen.

Zum Jahreswechsel 2020/2021 wurde das architektonisch einzigartige Wohnhaus als „Quartier im Haus“ mit 49 Miet- und Eigentumswohnungen sowie einer Gewerbeeinheit nach rund zwei Jahren Bauzeit fertiggestellt.

Das Rennwegdreieck im Effizienzhaus-Standard 55 sticht durch seine Fassade mit Klinkerriemchen und seine konkave Faltung hervor. Im Erdgeschoss befinden sich neben dem Eingangsbereich die erforderlichen Haustechnikräume, die Abstellräume der Wohnungen und gesicherte Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Ergänzt wird das Erdgeschoss durch eine Bäckerei mit Café. Zudem hat die Freiburger Stadtbau im Erdgeschoss ihren ersten Indoorspielplatz realisiert. Er lädt die Kinder der Bewohnerinnen und Bewohner zum Spielen und Toben ein. Die Wohnungen selbst sind rund um ein dreieckiges, natürlich belichtetes Treppenhaus angeordnet. Das Gebäude umfasst acht Stockwerke, die über einen Aufzug barrierefrei erreichbar sind.

Auszeichnungen Rennwegdreieck:

  • 2022: Auszeichnung für „Beispielhaftes Bauen“
  • 2023: „Hugo-Häring-Auszeichnung“ der BDA Kreisgruppe Freiburg-Breisgau-Hochschwarzwald
  • 2023: 1. Preis beim Callwey Award „Wohnbauten des Jahres“
  • 2023: Unter den 22 Finalisten des Deutschen Architekturpreises

Sanierungsprojekt Knopfhäusle-Siedlung, Freiburg

Die Knopfhäusle-Siedlung in der Oberwiehre besteht aus denkmalgeschützten Gebäuden mit vorwiegend kleinen Wohnungen. Das Besondere ist, dass ein Knopfhäusle die Anmutung eines kleinen Reihenhäuschens mit Garten hat. Jede Wohnung verfügt über zwei bis drei Zimmer mit insgesamt rund 43 Quadratmetern. Die Arbeitersiedlung wurden in den Jahren 1869 bis 1886 errichtet. Ihre Bausubstanz und ihre Ausstattung entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderungen. Deshalb werden sie umfangreich saniert. Dabei werden die Grundrisse neugestaltet, Bäder und Zentralheizungen eingebaut und die komplette Haustechnik erneuert.

Im Juli 2020 hat die Freiburger Stadtbau mit der umfassenden Sanierung der Knopfhäusle-Siedlung begonnen. Das Bauvorhaben wird planerisch von dem Büro Sutter3 aus Freiburg begleitet. Die Hälfte der erforderlichen Investitionskosten übernimmt das Förderprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ (vormals „Soziale Stadt“) mit Mitteln des Bundes, Landes und der Stadt Freiburg. Die Sanierung der gesamten Knopfhäusle-Siedlung soll bis zum Jahr 2026 abgeschlossen werden.

VOR DER SANIERUNG
Die Bewohnerinnen und Bewohner der Knopfhäusle-Siedlung erhalten für die Bauzeit eine Ersatzwohnung aus den Beständen der Freiburger Stadtbau und die Kostenübernahme für den Umzug. Dies ist Teil des Sozialplans für das Sanierungsgebiet, den der Gemeinderat beschlossen hat. Nach der Fertigstellung der Sanierung erhalten die Bewohnerinnen und Bewohner die Möglichkeit, wieder in ihr Quartier zurückkehren.

Vor der Sanierung hat es im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen eine intensive Abstimmung mit den Bewohnerinnen und Bewohnern  der Siedlung gegeben. Diese mündete im Sommer 2018 in einer Befragung. Die Ergebnisse sind, zusammen mit den bauhistorischen Belangen und den Aspekten des Denkmalschutzes, in die umfangreichen Planungen eingeflossen. Im Austausch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern wurden zwei alternative Grundrisse entwickelt: der eine bietet den Sanitärbereich im Erdgeschoss und der andere im Obergeschoss an.

Zum Jahreswechsel 2021/2022 wurde der erste Bauabschnitt abgeschlossen. Die ersten Bewohnerinnen und Bewohner konnten in die sanierten Knopfhäusle zurückziehen.

GESCHICHTE DER KNOPFHÄUSLE-SIEDLUNG
Die Knopfhäusle-Siedlung liegt in Freiburg zwischen der Schützenallee und der Schwarzwaldstraße. Sie entstand als Arbeitersiedlung für die damals an der Kartäuserstraße ansässige Knopffabrik Risler & Cie. und wurde in mehreren Abschnitten zwischen 1869 und 1886 erbaut. Die Idee für den Bau geht auf René Dutfoy aus Paris, Geschäftspartner des Porzellanknopf-Fabrikanten Jeremias Risler, zurück.

Die Siedlung besteht überwiegend aus kleinen zweigeschossigen Reihenhäusern mit Vorgärten, die als Nutzgärten zur Selbstversorgung dienten. Dazu gehörten auch „Meisterhäuser“ im Südwesten sowie Verwaltungsgebäude, ein „Mädchenheim“ und eine „Kinderbewahranstalt“ an der Nordseite, die später zu Wohnungen umgebaut wurden. Zur Schwarzwaldstraße hin gibt es weitere, heute private, Reihenhäuser mit Vorgärten. Ein leiterförmiges Straßennetz erschließt die Anlage mit ihren Frei- und Grünflächen.

Nachdem die Produktion und bald auch die Verwaltung der Knopffabrik ins Rheinland verlegt wurden, benötigte die Firma Risler ihre Werkswohnungen in Freiburg nicht mehr und veräußerte das gesamte Areal 1927 an die Stadt Freiburg.

Zum 1. Januar 2013 wurden die Wohnungen an die Freiburger Stadtimmobilien GmbH & Co. KG (FSI), eine Tochter der Freiburger Stadtbau, übergeben.

Elsässer Straße 115-119 / Obere Lachen 2, Freiburg

Die Freiburger Stadtbau GmbH hat in der Elsässer Straße 115-119 / Obere Lachen 2 vier Neubaugebäude mit insgesamt 67 Wohnungen errichtet, die im Sommer 2023 fertig gestellt wurden. Auf insgesamt rund 5.000 qm Wohnfläche sind 40 öffentlich geförderte Wohnungen und 27 Eigentumswohnungen entstanden. Attraktive Freianlagen sowie zwei Spielplätze runden das Konzept ab.

Während der zweijährigen Bauzeit ist in der Elsässer Straße ein stimmiges Gebäudeensemble mit neuen bezahlbaren Wohnungen im Freiburger Stadtteil Mooswald entstanden.

Der Wohnungsmix in der Elsässer Straße in Freiburg besteht aus 3 Ein-Zimmer-Wohnungen, 21 Zwei-Zimmer-Wohnungen, 17 Drei-Zimmer-Wohnungen und 26 Vier-Zimmer-Wohnungen. Das Bauprojekt ist im KfW-Effizienzhausstandard 55 entstanden. Das FSB-Mobilitätskonzept sieht einen Zuschuss für eine RegioKarte vor bei Verzicht auf ein eigenes Fahrzeug, zusätzliche Fahrradabstellplätze (auch für Lastenräder), Möglichkeiten für Car Sharing mit E-Ladestation sowie weitere E-Ladepunkte in der Tiefgarage mit insgesamt 51 Stellplätzen. Die Häuser sind mit Nahwärme versorgt, an die auch weitere Gebäude der FSB in der Umgebung angeschlossen werden. Auf den Dächern sind Solaranlagen installiert, die das Angebot eines Mieterstrommodells ermöglichen. Alle Wohnungen sind barrierefrei, sodass ein langer Verbleib im eigenen Zuhause ermöglicht wird.
Weiterhin ist das Projekt ein sehr gutes Beispiel für gelungene Innenentwicklung. Ursprünglich standen auf der Fläche in der Elsässer Straße sechs Doppelhaushälften aus den 1930er Jahren. Diese wurden 2018 rückgebaut. Die vorhandene Fläche wird jetzt optimal genutzt, die vier neuen Gebäude sind eine schöne städtebauliche, architektonische und behutsame Abrundung am westlichen Ende des Stadtteils Mooswald.

Die vier Baukörper nehmen in ihrer Struktur die leichte Biegung der Elsässer Straße auf und fügen sich so natürlich ins Stadtbild ein. Das Eckgebäude Obere Lachen 2 hat ein Terrassengeschoss, das sich optisch von den darunter liegenden Geschossen abhebt. Die Höhe der Gebäude orientiert sich an dem gegenüberliegenden Gebäude Obere Lachen 1. Der rückwärtige Gebäudeteil ist viergeschossig. Die drei weiteren Gebäude sind zur Elsässer Straße hin vier- und zur rückwärtigen Seite dreigeschossig. Dadurch wird ein moderater Übergang zu den umliegenden Gebäuden erreicht. Im Innenhof der Gebäude ist eine ruhige und attraktive Grünzone mit zwei Spielplätzen entstanden.

Wohnquartier am Kaltenbach | Waldshut-Tiengen

Ursprünglich war der Bau des Wohnquartiers in Waldshut-Tiengen „Am Kaltenbach“ in konventioneller Bauweise geplant. Doch passend zu den Grundsätzen der Oekogeno eG entschied sich die Genossenschaft um und beauftragte uns mit der Umsetzung des ökologisch ehrgeizigen Projekts in Holzrahmenbauweise. Auf einem Flächenumriss von ca. 1,5 ha entwickelte die Oekogeno eG das Grundstück, auf dem in vier Gebäudekomplexen insgesamt 56 Wohneinheiten entstanden sind. In drei Häusern befinden sich hochwertig ausgestattete Eigentumswohnungen mit ein bis fünf Zimmern. Das vierte und größte Haus beheimatet eine Pflegewohngruppe der Caritas sowie eine Wohngruppe für psychisch kranke Menschen, die durch die AWO betreut wird. Im restlichen Gebäude wird das genossenschaftliche Wohnprojekt der Oekogeno umgesetzt.

Die Planung für das ökologisch ehrgeizige Projekt „Am Kaltenbach“ übernahmen unsere Meister, Techniker und Ingenieure selbst. Weil wir schon früh in der Planung mit dabei sind, profitiert der Bauherr maximal von unserer Expertise und Erfahrung im Holzbau. Und nicht nur das gab den Ausschlag bei der Entscheidung für Bruno Kaiser: Dem Bauherrn war es ebenfalls wichtig, die Wertschöpfung auf diese Weise in der Region zu belassen. Die Fertigstellung des ökologischen Vorzeigeprojekts erfolgte zwischen Herbst 2021 bis Winter 2022.

WOHN- UND GEWERBEBAU BUGGI 52 | Freiburg

Ende 2020 wurde in Freiburg der „BUGGI 52“ aufgestellt. Dieses achtgeschossige Holzhaus entspricht höchsten Umwelt- und Ökologieansprüchen und ist das erste FSC-zertifizierte Gebäude in Deutschland (FSC-STD-40-006). Schon während der Planungsphase war klar, dass dieses Gebäude zu einem Leuchtturmprojekt für den Holzbau werden wird, da es gleich mehrere Faktoren zu einem zukunftsweisenden Projekt machen. Ab dem 1. Obergeschoss ist der Achtgeschosser komplett in Holz gebaut. Auch das Treppenhaus, die Außenfassade und sogar der Aufzugsschacht sind aus Holz. Bei der Konstruktion hat Holzbau Bruno Kaiser Holzrahmenbau mit massivem Holzbau kombiniert, um auf diese Weise wirklich nur so viel Holz zu verwenden wie unbedingt nötig. Die hohen Anforderungen an Gebäude der GK 5 im Brand- und Schallschutz wurden durch die Erarbeitung neuer Details und die Verwendung innovativer Materialien erreicht. Nachdem diese Gesamtleistung 2022 mit dem Baden-Württembergischen und dem Freiburger Holzbaupreis gewürdigt wurde, folgte im Mai 2023 auch die herausragende Auszeichnung durch den Deutschen Holzbaupreis.

Innovativ ist das Gebäude BUGGI 52 auch im Hinblick auf die Stadtplanung: Neben dreißig Wohneinheiten völlig unterschiedlichen Zuschnitts findet hier unter anderem eine Kindertageseinrichtung Platz. Das Flachdach über dem Einkaufsmarkt im Erdgeschoss steht den Kindern als große Spiel- und Freifläche zur Verfügung. Bei der Planung war es dem Eigentümer wichtig, gemeinsam mit dem Architekten und der Stadt Freiburg auch Raum zu schaffen für betreute Wohngruppen und Sozialwohnungen, um hier einen Kosmos zu schaffen, der wirklich die ganze Breite der Gesellschaft abbildet. Damit ist das Projekt in baulicher, ökologischer und sozialer Hinsicht zukunftsweisend.

Erfreulich für den Bauherren war dabei nicht nur die schnelle Bauzeit von BUGGI 52: Durch den hohen Vorfertigungsgrad in unserer Montagehalle in Bernau konnten wir auf der Baustelle in Freiburg ein Geschoss pro Woche errichten. Auch der Kostenfaktor spielt eine wichtige Rolle. Der beteiligte Projektentwickler Willi Sutter von der Sutter³ GmbH & Co. KG bestätigt dazu: „Wir sind nicht teurer als ein konventioneller Bau.“

Mercedes Showroom in Augsburg

Autohaus der Zukunft in Augsburg – Erster Mercedes Showroom in neuer Daimler-Markenarchitektur

Eines der deutschlandweit modernsten Autohäuser samt Showroom mit Daimler Neu- und Gebrauchtwagen befindet sich an der Haunstetter Straße in Augsburg. Anstelle von Nebengebäuden aus den späten 1970er Jahren realisieren die Ed. Züblin AG, Bereich Augsburg, etwas zurückgesetzt vom Hauptgebäude bei laufendem Betrieb einen Neubau, der als einer der ersten Niederlassungsbetriebe in Deutschland die neue Daimler-Markenarchitektur umsetzt. Das alte Hauptgebäude wurde anschließend ebenfalls abgerissen. Während der zwei Jahre Bauzeit konnte aufgrund der vom Generalunternehmer Züblin präzise getakteten Arbeitsabläufe dennoch das Tagesgeschäft im Autohaus weitergeführt werden.

Der Entwurf von Beichler und Rohr Architekten aus Bremen vereint moderne Technologie mit transparenter Architektur und edlem Ambiente. Als Autohaus der Zukunft setzt es auf eine optimale Verbindung aus digitaler Medialität sowie analoger Präsenz und individueller Betreuung. Allein der neue Mercedes Showroom begeistert in Augsburg auf einer Fläche von 2.000 m² mit einem perfekt inszenierten Kundenerlebnis. Neben der persönlichen Betreuung spielen bei der Beratung dialogunterstützende, audiovisuelle Medien eine zentrale Rolle. Die Kunden erleben damit eine neue Dimension von Betreuungsqualität. Die neuesten Modelle stehen offline im Showroom der Niederlassung live zur Ansicht und können zugleich online in der individuellen Wunschkonfiguration digital und anschaulich entsprechend persönlicher Wünsche angepasst werden. Da den ausführlichen persönlichen Beratungsgesprächen eine so wichtige Rolle zukommt, wurde auf eine starre Möblierung verzichtet. Stattdessen stehen unterschiedliche, einladende Raumelemente mit Medienflächen oder mobilen Endgeräten für eine mobile Beratung zur Verfügung. Dabei dominiert eine lounge-inspirierte, entspannte Atmosphäre mit edlen Lederelementen und warmen Holztönen.

Nicht nur ca. 230 Neuwagen, sondern auch ca. 100 Gebrauchtwagen werden präsentiert. Darüber hinaus können die Kunden vor Ort über die digitalen Medien auch anschaulich auf weitere rund 10.000 Gebrauchtwagen der Marken Mercedes-Benz und Smart im Bundesgebiet zugreifen. Insgesamt bietet das Grundstück innen und außen eine Fläche von rund 30.700 m². Auf dem Areal stehen 765 Fahrzeugstellplätze zur Verfügung.

Die Werkstatt wiederum bietet insgesamt 8.900 m². Um die Nähe zwischen Service und Verkauf der Premium-Marke in innovativer, kundenfreundlicher Weise zu akzentuieren, wurde eine eigene „Service-Lounge“ geschaffen, die mit einer verglasten Verbindung auf direktem, kurzen Weg zum Service-Bereich ebenfalls Ausdruck des transparenten, prozessoptimierten Betreuungserlebnisses ist. Dieses Credo zieht sich als Leitmotiv bis in die Drive-in-Serviceannahme sowie in die integrierten Kundenbereiche für After Safes konsequent durch, damit auch der Werkstattbesuch im Sinne der Unternehmensphilosophie „Customer Centricity“ zu einem angenehmen Kundenerlebnis wird. Abgerundet wird das innovative Gesamtkonzept durch eine vorbildliche Öko-Bilanz. Über ein eigenes Blockheizkraftwerk wird das Autohaus mit selbst produzierter Energie versorgt und kann diese darüber hinaus zeitweise auch in das öffentliche Netz der Stadt einspeisen.

Unterkunfts- und Lehrsaalgebäude für die Bereitschaftspolizei Königsbrunn

Bis Ende 2023 will die Bayerische Staatsregierung rund 3.500 neue Polizeistellen schaffen und ihre Infrastruktur in diesem Zusammenhang modernisieren und optimieren. Im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Sport und Integration wird vor diesem Hintergrund die V. Bereitschaftspolizeiabteilung in Königsbrunn modernisiert und erweitert. Dort sind auf rund 23 ha rund 1.200 Beschäftigte für die Bereitschaftspolizei Königsbrunn, für das Bayerische Landeskriminalamt und für die „Autorisierte Stelle Bayern Digitalfunk” aktuell im Einsatz.

Die Gebäude für die entsprechende Infrastruktur und Ausbildungseinrichtungen für vier Hundertschaften der V. Bereitschaftspolizeiabteilung stammen aus den 1970er Jahren. Nachdem die bestehenden Gebäude den aktuellen Anforderungen, der notwendigen Erweiterung der Kapazitäten auf der Liegenschaft und den energetischen sowie zeitgemäßen Ansprüchen nicht mehr entsprachen, konnte die Ed. Züblin AG, Bereich Augsburg, nach einer öffentlichen Ausschreibung im Wettbewerb mit ihrem Konzept für die schlüsselfertige Realisierung zweier neuer Unterkunfts- sowie zweier zusammenhängenden und kombinierten Lehrsaalgebäude mit eigenständigen, einsatzorientierten Trainingscentern am besten überzeugen. Sie wurde als Generalunternehmer mit der Ausführung inklusive sämtlicher Planungsleistungen in Abstimmung mit dem Staatlichen Bauamt Augsburg (StBAA) und den planenden Architekten DEGLE.DEGLE Gesellschaft von Architekten mbH beauftragt.

Die Unterkunfts- und Lehrsaalgebäude eröffnen insgesamt eine Nutzfläche von ca. 10.525 m2. Die beiden Gebäudeensembles beherbergen zukünftig rund 300 Polizeischüler und 50 Lehrkräfte. In den beiden Unterkunftsgebäuden im Südosten und Nordosten des Areals wurden unter einem Dach außer den Wohn- und Sozialräumen auch Büros und Technikräume untergebracht. In den Obergeschossen des Neubaus der Bereitschaftspolizei Königsbrunn stehen für die angehenden Polizeibeamt:innen 90 funktionale und zugleich komfortable und zeitgemäße 2-Bett-Zimmer mit eigener Nasszelle, inklusive Dusche, zur Verfügung. Dieses gewählte Raumkonzept ersetzt das bisherige der 4-Bett-Zimmer mit Stockbetten und Etagendusche. Im Erdgeschoss der Unterkunftsgebäude befinden sich außerdem die Räume der Klassenleiter, Büros und Technikräume sowie fünf zusätzliche Gästezimmer.

Der Neubau des kombinierten Lehrsaalgebäudes der Bereitschaftspolizei Königsbrunn bietet im Erdgeschoss alltagsnah nachempfundene Übungsbereiche. Neben realitätsnah eingerichteten Wohnungen, Polizeiinspektionen und auch Polizeiwachen für Übungszwecke, befindet sich dort auch ein Multifunktionsraum, der sich für das anspruchsvolle Training mit mobilen und flexiblen Wandelementen in einzelne Raumbereiche unterteilen lässt, um so unterschiedlichste Einsatzszenarien nachzuempfinden — unter anderem lässt sich dieser teilweise komplett abdunkeln und bei Bedarf auch mit Autos befahren. Des Weiteren ist neben acht Lehrsälen im Erdgeschoss auch ein Lehrsaal für Kriminologie angesiedelt, der unter anderem über festverbaute Übungselemente für die Anleitung zur Spurensicherung herangezogen werden kann. Im Obergeschoss des Lehrsaalensembles sind acht weitere Lehrsäle und ausreichend Gruppenarbeitsräume sowie Sozialräume und Technikzentralen untergebracht.

Während die Unterkunftsgebäude der Bereitschaftspolizei Königsbrunn nach außen durch eine architektonisch gestaltete Stahlbeton-Sandwichfassade geprägt sind, kam für das kombinierte Lehrsaalgebäude eine vorgehängte, hinterlüftete Betonfassade zur Ausführung. Nicht zuletzt auch aufgrund der von der Ed. Züblin AG gewählten und ausgeführten Gebäudekonzepte sowie des sinnvollen und durchdachten Einsatzes von vorgefertigten Elementen in jeglichen Bereichen belief sich die Bauzeit eines Unterkunftsgebäudes auf rund 15 Monate inklusive aller Planungsleistungen. Sämtliche Gebäude wurden zudem, auch unter anderem durch den Einsatz von LEAN-Construction und anderer prozessoptimierenden Maßnahmen, terminlich und qualitativ zur vollsten Zufriedenheit des Kunden fertiggestellt.

Schwalbenhof Kitzingen

Wir stellen Ihnen hier ein einzigartiges Bestandsobjekt vor, das wir als Projektentwickler auf dem Areal des historischen Schwalbenhofs in der Ritterstraße 11–17 Kitzingen in ein neues Licht rücken.

Der Schwalbenhof Kitzingen, erbaut im Jahre 1603, wurde im zweiten Weltkrieg komplett zerstört und 1945 wieder aufgebaut. 1989/90 wurde das Anwesen komplett saniert. Der 2-teilige Gebäudekomplex überzeugt insbesondere durch seine zentrale Lage in Kitzingens Innenstadt. Als Spezialisten für Neubauten und Sanierung geschichtsträchtiger Gebäude haben wir uns entschlossen, das komplette Gebäude wieder auf einen zeitgemäßen Stand zu bringen und so einem Investor die Möglichkeit für eine langfristige Rendite zu ermöglichen. So bringen wir Historisches zeitgemäß zur Entfaltung und schaffen mit der Ansiedlung von neuen Praxen, Büros und vor allem einer weiteren hochwertigen Gastronomie, eine weitere Säule für die positive Stadtentwicklung in Kitzingen.

Der Schwalbenhof besteht aktuell aus zwei Gebäudeteilen mit insgesamt 19 Mieteinheiten. Zum Nebengebäude gehört ein attraktiver Innenhof, der optimale Bedingungen für eine Außengastronomie bietet.

Hauptgebäude des Schwalbenhofs Kitzingen
Alle Einheiten wurden saniert und zu Gewerbeeinheiten umgebaut.

Nebengebäude des Schwalbenhofs Kitzingen
Es entstanden sechs repräsentative, rentable und moderne Gewerbe- und Gastronomieeinheiten, welche nun in dieser zentralen Lage in neuem Glanz erstrahlen.

SUNSIDE Veitshöchheim Sandäcker

Willkommen auf der Sonnenseite!

In Veitshöchheim, vor den Toren Würzburgs, entstanden 33 gemütliche, modern ausgestattete 2- und 3-Zimmer-Eigentumswohnungen im Baugebiet Sandäcker. Das Neubauprojekt SUNSIDE befindet sich auf einer sonnenverwöhnten Höhenlage Veitshöchheims. Sie genießen von dort einen unverbaubaren Panoramablick über das wunderschöne Maintal.

Alle Wohnungen des SUNSIDE haben gemütliche Balkone, welche größtenteils süd-westlich ausgerichtet sind. Praktisch aufgeteilte Grundrisse bieten geräumige Wohnflächen, die zwischen ca. 71 m² und ca. 85 m² variieren. Ihre Wohnebene erreichen Sie bequem per Aufzug. Somit sind alle Eigentumswohnungen des SUNSIDE barrierefrei.

Auf der Tiefgaragenebene des SUNSIDE befinden sich neben den Kellerräumen der Wohnungen zahlreiche Parkmöglichkeiten für PKW sowie ein Fahrradabstellraum. Hauseigene Ladestationen für Elektroautos vorsorgen Ihren PKW zuverlässig mit Energie.

Zudem ist das SUNSIDE in Veitshöchheim als KfW-Effizienzhaus 55 (Erneuerbare-Energien-Klasse) besonders energieeffizient und umweltfreundlich.

New Eastside - München

Das dynamische Stadtentwicklungsgebiet Berg am Laim ist geprägt durch Gewerbe und Industrie. Durch zahlreiche Neuentwicklungen und die Etablierung des Munich Art Districts entsteht ein neuer urbaner Raum. Ziel war es, bei der Planung des Neubaus Anlehnungen an die industrielle Vergangenheit aufzunehmen und das Umfeld städtebaulich und architektonisch aufzuwerten. Das Bürogebäude New Eastside nimmt die Kubatur des ursprünglichen Bestandes in der Münchener Umgebung auf, schafft aber Platz für eine Durchwegung von Fußgängern und Fahrradfahrern des städtischen Gefüges zwischen der Streitfeldstraße und Neumarkter Straße. Der öffentliche Weg weitet sich zu den drei begrünten Höfen der kammartigen Gebäudestruktur auf.

Der Entwurf spielt mit Motiven der historischen Industriearchitektur und erinnert damit an den ehemaligen Produktionsstandort. Klinker, Profilglas und die architekturprägenden Sheddächer werden neu interpretiert und kombiniert. Es entsteht ein fünfgeschossiges Bürogebäude mit fünf Bauteilen, deren Differenzierung über Einschnitte der sechs Höfe, Rücksprünge und eine unterschiedliche Höhenentwicklung der Sheddächer erfolgt. Die Sichtachse entlang der öffentlichen Magistrale wirkt auf diese Weise wie eine urbane Straßenflucht von mehreren Gebäuden.

Durch verschiedene Gestaltungselemente wird die Dreiteiligkeit der Fassade des News Eastside hervorgehoben. Das zweite und dritte Obergeschoss bilden eine gestalterische Einheit und stechen dadurch besonders hervor. Die raumhohe umlaufende Verglasung erhält eine vorgesetzte Fassade aus Profilglas. Die spektakuläre Dachkonstruktion ist das architektonisch prägende Merkmal des Bürogebäudes. Das „Sägezahndach“ war auch das Wahrzeichen des alten Gebäudes. In den Galeriegeschossen im dritten Obergeschoss werden teilweise Raumhöhen von bis zu 8,50m erreicht.

Innenarchitektur
Das Gestaltungskonzept der Innenräume und der Allgemeinflächen des New Eastside in München setzt sich aus dem Dreiklang von Ziegel, Sichtbeton und schwarzem Metall zusammen. Die Hauptfoyers, Nebeneingänge in den Höfen und die Aufzugsvorräume greifen das Motiv der roten Klinkerfassade wieder auf. Roher Sichtbeton in hoher Qualität und beschichteter Estrich dienen als Kontrast zum Klinker und sind die vorherrschenden Materialien in den Büroflächen.

Durch die 30m tiefen Räume in Kombination mit den großen Sprossenfenstern aus schwarzem Metall entsteht ein Loft Charakter. Durch die mittige, horizontale Erschließung und Anordnung der Versorgungskerne, wird eine große Flexibilität und perfekte Flächenausnutzung des Bürogebäudes erzielt. Eine Verbindung der Flächen ist sowohl über eine gesamte Etage als auch als Haus in Haus Lösung über mehrere Stockwerke möglich. Die einzelnen Büroeinheiten mit 400 m² sind frei zusammen schaltbar. Ab dem ersten Obergeschoss sind den Büros Terrassen und Balkone als Austrittmöglichkeiten zugeordnet.

Insgesamt verfügt das New Eastside über ca. 670 m² begehbare Dachgärten mit Außenküchen und Kräutergärten, mit direkter Verbindung zu den Büros. Im Erdgeschoss sind die sechs Höfe Teil der Nutzungseinheiten. Großzügige Sitzmöglichkeiten und Pflanzenbeete erweitern die Büroflächen.

The Run - München

Im Stadtentwicklungsgebiet Berg am Laim in München konzipieren wir den Neubau des Bürogebäudes The Run. Das herausfordernde Grundstück im Gewerbegebiet an der Neumarkter Straße mit ca. 2.100m² wird mit einem 100m langen Gebäuderiegel bebaut. Der Standort zwischen dem neuen Stadtteil Baumkirchen Mitte, der New Eastside und zahlreicher Neuentwicklungen im Umkreis, wird in den nächsten Jahren einen umfassenden Entwicklungssprung erfahren.

Fassadengestaltung
Die elegante Fassade spielt mit einem schwarz auf schwarz Effekt aus Klinker und Metall. Der Kontrast der massiven Materialität und der großen Fensterflächen mit der filigranen Balkonkonstruktion belebt die Fassade von The Run und hebt sich von den klassisch gerasterten Bürofassaden Münchens ab. Durch die Ornamentik der Balkonbrüstungen ergibt sich je nach Perspektive ein spannendes Wechselspiel. Die Adresse ist durch ein großes, über zwei Geschosse reichendes Eingangsportal hervorgehoben. Die tiefe Laibung nimmt das Motiv der Halbkreissegmente der Balkone auf. Mit 15mm starkem, schwarz eloxierten Flachstahl ist ein erhabenes und versenktes Relief ausgebildet.

Ein besonderes Highlight stellen die Brandwände dar. Großformatige Streetart lokaler Künstler ziert die großen Flächen. Damit nimmt The Run Bezug zum Standort im Munich Art District.

Aufgrund der ungewöhnlichen Grundstückssituation ist auch die gesamte Westfassade als geschlossene Brandwand ausgebildet. Deswegen sind die Büroetagen durch eine symmetrische Anordnung von Büroflächen nach Osten und Funktionsflächen nach Westen geprägt. Durch diese Struktur entstehen 100m lange Räume, welche durch ihre Klarheit in der Aufteilung und Schlichtheit der Materialien bestechen.

Materialität
Die Wärme von großformatigem Eichenparkett ist kombiniert mit der Härte des Sichtbetons und der Kühle von schwarzem Metall. Alle Grundrisse sind flexibel teilbar oder zu Haus in Haus Einheiten zusammenlegbar. Terrassen mit insgesamt über 800 m² und einer außergewöhnlichen Landschaftsarchitektur im vierten Obergeschoss und auf dem Dach, sind ein echter Mehrwert für alle zukünftigen Nutzer von The Run in München.

Unmittelbar hinter dem Gebäude befindet sich der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete Landschaftspark Baumkirchen Mitte, welcher einen einmaligen Ausblick und die Gelegenheit zum Entspannen bietet.

BLUE - Enzianstraße 9 in München

Willkommen im „BLUE“ – einer Wohnoase der Modernität und Eleganz inmitten des begehrten Münchner Viertels Hadern-Blumenau. Die beiden hier entstandenen Häuser in der, passend zum Stadtviertel benannten, Enzianstraße überzeugen durch ihre modere und geradlinige Architektur.

Insgesamt befinden sich 11 moderne Wohneinheiten auf dem Grundstück, die aufgrund ihrer qualitativen Ausführung und technischen Raffinesse einen ansprechenden Lebensraum bieten. Die Wohnungen verteilen sich auf zwei Mehrfamilienhäuser und werden durch eine Tiefgarage ergänzt. Durch die gut durchdachten Grundrisse und hochwertigen Ausstattungselemente wird eine angenehme Wohnumgebung auf 40 bis 85 Quadratmetern (aufgeteilt auf 1 bis 2,5 Zimmer) geschaffen, die den Bedürfnissen der Bewohner gerecht wird.

Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Energieeffizienz von BLUE gelegt. Durch die Verwendung von Wärmepumpen in Kombination mit Photovoltaik-Kollektoren auf dem Dach wird nicht nur umweltfreundliche Energie erzeugt, sondern auch die Gebäudeheizung und Trinkwassererwärmung unterstützt. Die beiden Bauwerke setzen zudem auf eine solide Bausubstanz.

Die Realisierung erhöhter Schallschutzanforderungen für einen hohen Wohnkomfort ergänzt die hochwertige Bauweise, ebenso wie Außenwände aus Kalksandstein, die mit einem Wärmedämmverbundsystem für eine effiziente Wärmedämmung sorgen. Die Wahl der Baumaterialien unterstreicht das Bestreben nach moderner Bauweise und Nachhaltigkeit.

Bei den Bauarbeiten für die Rohbau- und Betonarbeiten wurde auf hochwertigen Beton der Güteklasse C25/30 zurückgegriffen. Die Kelleraußenwände von BLUE, die besondere Anforderungen an die Wasserundurchlässigkeit erfüllen müssen, wurden aus C25/30-WU bzw. C35/45 Beton hergestellt.

Auch in den Innenräumen wurde viel Wert auf Qualität gelegt. Die Badezimmer beeindrucken durch ihr elegantes und puristisches Design, welches durch die Kombination mit viel Tageslicht noch zusätzlich betont wird. In den weiteren Räumen wurden hochwertige Bodenbeläge wie Eiche-Parkett-Schiffsboden oder geölter Eichen-Landhausdiele verbaut.

Die Balkongeländer und Fensterabsturzsicherungen von BLUE in München setzen durch ihre geradlinige Stahlkonstruktion optische Akzente und verleihen dem Gebäude einen zeitgenössischen Charakter. Eine durchdachte Raumgestaltung und die hochwertigen Heizungsinstallationen mit Fußbodenheizung tragen zur Wohnqualität bei und schaffen ein behagliches Ambiente.

Ebenso sorgsam wie die Gebäude selbst wurden die Außenanlagen gestaltet. Die Terrassen haben einen Betonsteinpflasterbelag, während Dachterrassen mit WPC-Terrassendielen ausgelegt wurden. Die Eingangsbereiche und die Zuwege wurden ebenfalls mit Betonsteinpflaster gestaltet und bieten eine harmonische Ergänzung zum Gesamtkonzept.

Hotel ANA Aurel, Regensburg

Mit dem ehemaligen Arthotel ANA Aurel (heute: elaya hotel regensburg city center) ist im Zentrum von Regensburg ein neues Hotel entstanden, das im Herbst 2022 feierlich eröffnet wurde. Realisiert wurde der Entwurf von Auer Weber in Arbeitsgemeinschaft mit dem Regensburger Architekturbüro Wittmann. Der Hotelneubau im sogenannten „Schäffner- Quartier“, das in der von der UNESCO als Welterbe geschützten Altstadt liegt, verbindet sich mit dem denkmalgeschützten historischen Bestandsgebäude Maximilianstraße 20 zu einer gemeinsamen Nutzungseinheit.

Das niedrigere Bestandsgebäude des ANA Aurel Hotels wurde komplett entkernt, die zu erhaltende Vorderfassade wurde umfassend saniert, und dessen Erdgeschoss beherbergt nun das Hotelfoyer. Im Erdgeschoss des Neubaus befindet sich der hoteleigene Gastronomiebereich. Die insgesamt 96 Zimmer verteilen sich über alle Etagen des Gebäudeensembles bis ins Dachgeschoss.

Durch seine klare Formensprache und die helle Putzfassade fügt sich der sechsgeschossige Neubau zwischen der bereits bestehenden, eher kleinteiligen Bebauung ein und orientiert sich mit deren Architektur- und Formensprache sowie der Materialität an den strengen gestalterischen Vorgaben der „Regensburger Altstadtsatzung“. Die zweiflügeligen Holzfenster in den Ober- geschossen gliedern die Fassade. Die großzügige Verglasung öffnet das Erdgeschoss zur Straße hin und bietet dem hellen und offenen Restaurantbereich interessante Ein- und Ausblicke.

Bereits mit dem 2014 fertiggestellten Apartmenthaus Palais Karmeliten, das ebenfalls von Auer Weber in Arbeitsgemeinschaft mit dem Architekturbüro Wittmann realisiert wurde, und nun mit dem Arthotel ANA Aurel, wurde das Ziel verfolgt, dazu beizutragen, der Maximilianstraße ihren alten Glanz zurück zu geben. Die einstige Prachtstraße war bis weit ins 20. Jahr- hundert eine beliebte Flaniermeile in der Regensburger Innenstadt, verlor jedoch in den letzten Jahrzehnten durch zahlreichen Leerstand an Attraktivität. Im Zuge der Sanierung des sogenannten „Schäffner-Quartiers“ erfährt die Maximilianstraße durch die Neugestaltung eine Aufwertung, die auch die Verbindung zwischen Bahnhof und Altstadt wieder stärkt.

Grundschule an der Theodor-Fischer-Straße, München

Integrativ, flexibel, maßstäblich in Quartier integriert

Die staatliche Grundschule an der Theodor-Fischer-Straße in München befindet sich in einem stetig wachsenden Wohngebiet im Münchener Stadtbezirk Allach-Untermenzing. Prägend für den vormals landwirtschaftlich genutzten Standort am nordwestlichen Stadtrand sind freistehende Wohnhäuser, die eine gleichmäßig lockere Bebauungsstruktur ausbilden. Vor diesem Hintergrund präsentiert sich der Schulneubau als dezidiert kleinteiliges Bauvolumen aus drei unterschiedlich hohen Baukörpern. Die wichtigste Rolle in diesem Ensemble spielen die beiden 29 x 43 m großen Schulgebäude. Sie stehen übereck an den Straßenseiten im Norden und Westen des Grundstücks und sind über einen gläsernen Verbindungsbau miteinander verknüpft.
Das mit vier Geschossen höchste Gebäude zeigt eine klare städtebauliche Präsenz an der Kreuzung von Theodor-Fischer-Straße und Pasinger Heuweg und verbleibt aufgrund der deutlich zurückversetzten Lage dennoch in respektvoller Entfernung zur Nachbarbebauung. Das dreigeschossige Schulgebäude hingegen ist wesentlich näher an die Straße herangerückt. Der Versatz der Gebäude lässt einen räumlich gefassten Eingangshof entstehen. Niedrigstes Gebäude im Ensemble ist die halb ins Erdreich eingegrabene Zweifach-Sporthalle ganz im Osten des Grundstücks.

Vielschichtigkeit als Prinzip
Dass die Schulgebäude der Grundschule an der Theodor-Fischer-Straße trotz ihrer Größe maßstäblich wirken, liegt an den breiten, umlaufenden Fluchtbalkonen der Klassenräume in den Obergeschossen – sie sorgen für sanfte Übergänge zwischen innen und außen und gliedern das Bauvolumen. Wesentlich ist aber auch das sensible Farb- und Materialkonzept. Die hellgrünen feinprofilierten Paneele der hinterlüfteten Metallfassade und die weißen Fluchtbalkone harmonieren mit dem beige verputzten Erdgeschoss. Verbindendes Element sind die durchgängig hellbronzenen Profile der Holz-Alufenster.

Erscheinen die Fassaden aus der Ferne flächig und glatt, ändert sich das Bild, wenn man sich auf das Gebäude zubewegt. Ganz aus der Nähe treten schließlich der feine Besenstrich der Putzflächen und die feingliedrigen Kantungen der hellgrünen Blechpaneele in Erscheinung. Die zurückhaltende, detailreiche Plastizität derFassade ist Teil einer wohlinszenierten Kultur der Vielschichtigkeit, die an vielen Stellen im Gebäude anzutreffen ist.

Mit dem Lernhaus-Konzept zeitgemäß Lehren und Lernen
Nach Passieren der zum Vorplatz und zum südseitigen Pausenhof großflächig verglasten Eingangshalle der Grundschule an der Theodor-Fischer-Straße gelangen Kinder und Lehrkräfte rechter Hand in den Speisesaal, der sich auch als Versammlungsstätte für bis zu 300 Personen nutzen lässt. Weitere Nutzungsmöglichkeiten eröffnet eine mittig an der Stirnseite des Saals platzierte Faltwand zum benachbarten Mehrzweckraum. Ausgestattet mit Whiteboard, Licht- und Tontechnik kann dieser Raum sowohl Lernraum als auch als Bühne sein.

In den drei Geschossen über dem Speisesaal liegen identische Lernhäuser für jeweils 4 x 25 Kinder und 10 Lehrkräfte. Jedes Lernhaus ist als eigenständige Funktionseinheit konzipiert und besteht aus einem großen mittigen Flurbereich mit verglastem Lichthof, der mittels zahlreicher Öffnungsflügel nicht nur die Belüftung, sondern auch eine Nachtauskühlung ermöglicht. Der Flurbereich wird beidseitig von drei gleich großen Lernräumen flankiert, wobei sich zwischen den beiden äußeren Klassenräumen jeweils ein Ganztagesraum befindet. Hinzu kommen Inklusions-, Lehrer- und Nebenräume.

Die Ganztagesräume der Grundschule an der Theodor-Fischer-Straße dienen als flexibel bespielbare Zusatzräume und werden auch nach der regulären Unterrichtszeit genutzt. Sie sind mit Sitzsäcken und loungeartigen Möbeln ausgestattet, während die Klassenräume über Whiteboards mit Medientechnik sowie über Einzeltische und rollbare Schränkchen verfügen. Diese Möbel können mühelos immer wieder neu konfiguriert werden, um so unterschiedlichste formelle und informelle Lernformen zu unterstützen. Einer der beiden Ganztagesräume lässt sich mithilfe einer Faltwand zum mittigen Flurbereich öffnen. Deckenmontierte Leuchten und Lautsprecher erlauben auch hier vielfältige Nutzungen, wie z. B. klassenübergreifende Präsentationen, Gruppenspiele oder Aufführungen.

Unprätentiös elegante Innenräume
Die beiden Lernhäuser in den Obergeschossen des niedrigeren Schulgebäudes unterscheiden sich lediglich durch die Nord-Süd- statt Ost-West-Ausrichtung. Im Erdgeschoss befinden sich der Verwaltungsbereich sowie Werkräume. Atmosphärisch prägend für die Innenräume beider Schulgebäude sind die klare, unaufgeregte Gestaltung und die zurückhaltende Farbigkeit, die schon die Fassaden bestimmen und die Kinder in den Mittelpunkt des Geschehens stellen. Einbaumöbel, Fensterrahmen und Türen bestehen aus Lärchenholz. In hellen Beige- und Weißtönen gehaltene Linoleumfußböden, Wände und Decken bilden einen eleganten, aber unprätentiösen Hintergrund.

Die Zweifach-Sporthalle der Grundschule an der Theodor-Fischer-Straße ist über einen separaten Eingangsbereich an der Pausenhofzufahrt erreichbar. Nach Passieren eines unterirdischen Verbindungsgangs gelangen die Schulkinder (und nach Schulschluss auch die Vereinssportler) zu den Umkleiden und zur lichtdurchfluteten Halle. Mit einer nicht sichtbaren Stahl-Dachkonstruktion sowie weißen Wänden und Decken präsentiert sich der Raum gestalterisch ähnlich zurückhaltend wie die Lernhäuser.

Hier steht der Sport im Mittelpunkt, das zeigt nicht zuletzt der Konditionsraum. Dieser ist durch eine Festverglasung visuell mit der Sporthalle verbunden und kann durch multifunktionale Trainingswände flexibel mit den unterschiedlichsten Trainingsgeräten für den Schul- und Vereinssport bespielt werden.Das Überlagern von Schul- und Vereinsnutzungen fördert nicht nur einen wirtschaftlichen Betrieb und eine umfassende Nutzung der Sportflächen, es sorgt auch für eine selbstverständliche Integration.

Spinelli Quartier Mannheim | Wohnhaus & Studierendenwohnhaus

Das Quartier
Für das ehemalige Militärgelände in Mannheim, auf dem nun unter anderem das Spinelli entsteht, wurde auf Basis eines städtebaulichen Verfahrens ein Bebauungsplan entwickelt. Leitbild dieser Ordnung sind perforierte Blockrandstrukturen. Durchbrüche ermöglichen ein gefahrloses fußläufiges Durchqueren der Blocks unabhängig von Straßen und beleben die Quartiere wechselseitig. Den nördlichen Blockrand des Quartiers definieren zwei Gebäude. Ein fünfgeschossiges Studierendenhaus und ein viergeschossiges Wohnhaus mit Sozialbindung bilden den Abschluss zur Anna-Sammet-Straße und zum Quartiersplatz.

Zur Kräftigung der Kante des Spinelli Quartiers verbindet die beiden Häuser eine übergeordnete Fassadensprache. Robuste, städtische Klinkerfassaden prägen Innenhof, Straßenraum und Blockecke. Ein Thema aus Bändern und Webmustern gliedert die stringenten Fassaden. Aus der Ferne ist der Zusammenhang der zwei Volumina erkennbar. In der Nähe unterscheiden Sie sich durch Variation des Themas und bilden eigene Identitäten aus. Beide Häuser formulieren also in Figur, Stellung und Fassade einen homogenen Blockrand.

Der Außenraum zwischen Wohnhaus und studentischem Wohnen dient der Freizeitnutzung. Er geht nahtlos in den gemeinschaftlich gestalteten Quartiershof des Blocks über, Grenzen sind nicht ablesbar.

Studierendenwohnhaus im Spinelli Quartier
Der Eingangsbereich des Wohnhauses für Studierende öffnet sich zum Quartiersplatz hin. Im Inneren bildet die Gemeinschaftslounge hier den Auftakt. Als Raum für Austausch und Geselligkeit belebt diese das Stadtbild und gibt Gebäude und Bewohnern Raum und Ausdruck. 90 Zimmer für Studierende in Form von Einzelappartements und Wohngemeinschaften liegen verteilt um das Treppenhaus und den Umgang, welcher gleichermaßen Begegnungsort ist. Die Umgänge bieten den Studierenden gleichzeitig Orientierung im Gebäude. Ein Farbkonzept definiert geschossweise Farben, die sich im Bodenbelag widerspiegeln.

Wohnhaus
Das winkelförmige Wohnhaus am Rande des Spinelli Quartiers dient teilweise dem sozialen Wohnen. Es entwickelt sich um den zentralen Erschließungskern, an den jeweils vier Wohnungen je Geschoss angebunden sind. Die Fassadensprache nimmt jene des Studentenhauses auf und erzeugt so eine Homogenität des Ensembles. Die Wohnbereiche liegen jeweils in den Gebäudeecken. Die Loggiabalkone gliedern nach außen den Baukörper und nach Innen die Gemeinschaftszone ab. Außerdem bieten sie Privatsphäre bei gleichzeitigem Außenbezug. Bodentiefe Fenster erhellen die Räume der Wohnungen und sorgen für eine helle, warme Wohnatmosphäre.