Mitten im aufstrebenden Central Quartier
Das Münchner Central Quartier rund um den Hauptbahnhof gehört zu den vielfältigsten und urbansten Vierteln der Landeshauptstadt. Der allgegenwärtige Duft von Baklava, IPA-Bier oder afghanischem Biryani deutet darauf hin, dass hier nicht nur die Business-Welt beheimatet ist, sondern auch eine große kulturelle Vielfalt.
Das Franz Marc Quartier versteht die städtische Heterogenität vor Ort als Chance und zeigt, dass Bürowelt und Bahnhofsgegend miteinander verzahnt werden können. Dies flankieren wir auch durch die von uns mit initiierte Initiative „Zukunft Bahnhofsviertel“.
Neoklassizismus trifft auf nachhaltigen Neubau
Der neoklassizistische und denkmalgeschützte Altbestand ist der Ausgangspunkt für das Franz Marc Quartier in München, das nach dem bedeutenden deutschen Expressionisten benannt ist, der hier seine Jugend verbrachte. Gemeinsam mit dem nachhaltig gestalteten Neubau mit einer Holzfassade schaffen wir eine Symbiose zwischen neu und alt. Dies bedeutet nicht, dass ein materialbezogener Einheitsbrei entsteht. Wir setzen auf Ehrlichkeit. Während im Altbau Sichtbeton und Sichtmauerwerk den architektonischen Ton angeben, kommen im Neubau vor allem Holz- und Metallelemente zum Einsatz.
New work und new office
Das Franz Marc Quartier wird zu einem Ort für New Work entwickelt und hat daher auch Aspekte der sozialen Nachhaltigkeit im Blick. Die geöffneten und auch für die Öffentlichkeit zugänglichen begrünten Innenhöfe sowie die vielen Balkone mit einer hohen Aufenthaltsqualität bilden einen Ort des Austauschs und der Ideenfindung. Das Quartier wird barrierefrei und dadurch für alle zugänglich. Kleine Gewerbeeinheiten und Café im Erdgeschoss werden einen neuen Anziehungspunkt in der Nachbarschaft bilden.
Gerade für die zukünftigen Mitarbeitenden bietet das Gebäude viele Vorteile, wie überdachte Fahrradabstellplätze oder End-of-Trip-Duschen. Auch der Arbeitsweg kann damit nachhaltig gestaltet werden.
Nachhaltigkeit im Vordergrund
Das Franz Marc Quartier setzt auf Ressourcenschonung, gerade im Bereich der grauen Energie. Dank eines Fernwärme- und -kälte-Anschlusses, einer PV-Anlage, Regenwassernutzung und adiabatischer Kühlung erreichen die Gebäude eine hohe Effizienz. Zugleich bringt das Franz Marc Quartier mehr Grün in das stark versiegelte Viertel, indem eine Fassadenbegrünung und intensive Begrünung des Innenhofs sowie der Balkone zum Einsatz kommen. Dies sorgt im Zusammenspiel mit einer Holzfassade für ein angenehmes Mikroklima.
Bauzeit:
2025 – 2027
Nutzung:
Büro
Flächen:
BGF: 12.160 m²
Grundstücksfläche: 2.445 m²
KIRKBI Invest A/S in Kooperation mit e+k Development GmbH // o 55 GmbH
UNStudio,
BKLS Architekten + Stadtplaner BDA
Implenia











