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Entwicklung der HafenCity Hamburg

Empfehlung der dba

Visualisierung des Holzhochhauses Roots in Hamburg. Die Skyline spiegelt sich im Gegenlicht des Sonnenuntergangs im Wasser.

ROOTS: Höchstes Holzhochhaus Deutschlands im Herzen Hamburgs

In der pulsierenden HafenCity Hamburgs entsteht ein architektonisches ...
roots | Hamburg Hafencity

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Entwicklung der HafenCity Hamburg | Im Rahmen des dba Magazins – Ausgabe Metropolregion Hamburg 2024/25 thematisiert Dr. Andreas Kleinau, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH, in einem Grußwort die aktuelle Entwicklung der HafenCity in Hamburg.

Portraitfoto von Dr. Andreas Kleinau, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH
Dr. Andreas Kleinau, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH
© Felix Amsel

Liebe Leserinnen und Leser,

anspruchsvolle Architektur und wirtschaftliches Bauen mag zunächst wie ein Widerspruch klingen. Bei genauerer Betrachtung zeigt sich das Begriffspaar jedoch klug gewählt für die aktuelle Ausgabe des dba-Magazins für die Metropolregion Hamburg.

Dass wir in der Stadtentwicklung heute mehr denn je innovative Ideen und zukunftsfähige Lösungen brauchen, die sich am Ende in besondere Gebäude übersetzen, gehört zu den Grundüberzeugen der HafenCity Hamburg GmbH (HCH). Auch die Herausforderungen der jüngeren Zeit haben unsere Überzeugung nur verstärkt, wenngleich sie den Weg von der Idee zur Lösung nicht einfacher machen. Ob Sie auf die Effekte von Pandemien, die Ansprüche neuer Lebenskonzepte oder die Notwendigkeiten der Klimaanpassung schauen: Ein „weiter so“ kann es für unsere Städte und Metropolregionen kaum geben. Als Planer:innen, Projektentwickler:innen und Architekt:innen müssen wir vielmehr Wohn- und Arbeitsorte ebenso neu denken wie öffentliche Räume, Infrastruktur und Mobilität. Die Folgen allein für die Bauweise und den Betrieb von Gebäuden sind enorm weitreichend.

Trotz des hohen Anspruchs an Innovation und Qualität geht es aber stets auch um die Balance zu Effizienz und Kosten. Insbesondere der Nachhaltigkeitsgedanke sollte nicht einseitig auf den ökologischen Aspekt reduziert werden. Die jüngste Krise in der Bau- und Immobilienbranche, unter der die Metropolregion Hamburg ebenso wie alle anderen Regionen in Deutschland leidet, verstärkt die Herausforderung zum wirtschaftlichen Bauen letztlich nur.

Bei der HCH blicken wir auf fast 30 Jahre Erfahrung mit dem komplexen Prozess des Planens, Aushandelns und Umsetzens von Stadtentwicklung zurück. In der HafenCity kann man das fertig gebaute Ergebnis in Form von über 100 Gebäuden sowie Promenaden, Straßen, Plätzen und Parks bereits erleben. Viele Bauher:innen entscheiden sich gerade hier für einen besonders mutigen Neubau, der etwa mit Blick auf Material, Energieversorgung, Aufenthaltsqualität und Digitalisierung Maßstäbe setzt. Hier finden sich die Handschiften von führenden nationalen wie internationalen Architekturbüros aber auch derer, die in der HafenCity über die Wettbewerbe eine frühe Chance erhielten. Gemeinsam schaffen sie eine vielfältige Stadtlandschaft, die auch die zahlreichen Nutzer:innen sowie Besucher:innen immer wieder überzeugt. Manche dieser ehrgeizigen Gebäude und Vorhaben wie einst die Elbphilharmonie oder das im Frühjahr eröffnende südliche Überseequartier weisen eine wechselvolle Geschichte auf, die bisher zum Glück immer gut ausging. Auch dies gehört zu den Herausforderungen von Stadtentwicklung hinzu.

In noch einmal 20 Jahren wird man sich in unseren weiteren Stadtentwicklungsgebieten Billebogen, Grasbrook sowie Science City Hamburg Bahrenfeld durch neue Stadtlandschaften bewegen. Auch dort anspruchsvolle Architektur mit wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit in Einklang zu bringen, ist die wundervolle Aufgabe, an der ich mit meinem Team täglich arbeiten darf.

Ich wünsche Ihnen viel Spaß bei der Lektüre dieser Ausgabe Ihr,

Dr. Andreas Kleinau
Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH