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Harburger Binnenhafen: Interessenbekundungsverfahren

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Angebote an Land und auf dem Wasser – Interessenbekundungsverfahren für den Harburger Binnenhafen gestartet. Anfang Dezember ist das Interessenbekundungsverfahren „Treidelweg“ für den östlichen Harburger Binnenhafen gestartet. Gemeinsam mit dem Bezirksamt Harburg vergibt der zur Finanzbehörde gehörende Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) Nutzungsrechte für drei Wasserflächen sowie eine Landfläche am Treidelweg beziehungsweise am östlichen Bahnhofskanal. Es sollen dort vorzugsweise Angebote für Gastronomie, Sport und Bewegung sowie Kultur entstehen.

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel: „Das Quartier am Harburger Binnenhafen hat sich in den vergangenen Jahren bereits enorm entwickelt. Nach Abschluss weiterer Instandsetzungen ergibt sich jetzt im östlichen Bereich die Chance für neue Freizeitangebote. Mit diesem Projekt stärken wir den Harburger Binnenhafen als Begegnungs- und Ausflugsziel für die Hamburgerinnen und Hamburger.“

Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen: „Der Binnenhafen mit der Schlossinsel ist die Keimzelle Harburgs. Die Transformation von einem ehemaligen Industriehafen hin zu einem modernen Quartier mit Wohnen, Gewerbe und Forschung ist gelungen. Die neu instandgesetzten Flächen am Treidelweg bieten Möglichkeiten für innovative Konzepte der Freizeitgestaltung sowohl an Land als auch auf dem Wasser mit dem Potential die Attraktivität des Binnenhafens über Hamburgs Grenzen hinaus weiter zu stärken.“

Durch die Ende 2023 erfolgreiche denkmalgerechte Instandsetzung der Kaimauer am Treidelweg und der noch bis Frühjahr 2024 fertigzustellenden 6 m breiten Wegeverbindung entlang des Kais, erfahren diese bislang ungenutzten Flächen eine neue Aufmerksamkeit und laden zum Spaziergang und zum Verweilen ein. Eine neu gestaltete Uferpromenade entlang des östlichen Bahnhofskanals lädt künftig zum Flanieren ein und verbindet den Treidelweg mit der Harburger Innenstadt sowie dem Harburger Bahnhof.

Gesucht werden daher für die Wasserflächen vorrangig Konzepte für schwimmende Anlagen mit Gastronomie oder Nutzungen zur Freizeitgestaltung, während auf der Landfläche ein beachclubartiger Ort entstehen könnte. Mittig am Treidelweg gelegen ist von der vorgesehenen zirka 2.500 Quadratmeter großen „Beachclubfläche“ das Hafenbecken zu überblicken. Darüber hinaus erhält der zukünftige Betreiber die Möglichkeit, entlang der Kaimauer mit einer Pontonanlage den Wasserbezug seiner Anlage weiter zu stärken.

Es handelt sich um ein 2-stufiges Interessenbekundungsverfahren. Interessenten können sich in der ersten Stufe des Verfahrens ab sofort bis zum 29.2.2024 bewerben. Weitere Informationen zum Interessenbekundungsverfahren sind auf der Homepage des LIG zu finden.