Stadtentwicklung in Aschaffenburg

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Stadtentwicklung in Aschaffenburg | Im Rahmen des dba Magazins – Ausgabe Metropolregion Rhein-Main thematisiert Herr Jürgen Herzing, Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg, in einem Grußwort die aktuellen Herausforderungen und Konzepte der Stadt.

Jürgen Herzing, Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg © Björn Friedrich

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

Aschaffenburg steht inmitten eines umfassenden Modernisierungs- und Transformationsprozesses. Stadtentwicklung bedeutet hier weit mehr als das Errichten neuer Gebäude. Sie ist ein umfassender Prozess, der Mobilität, Klimaresilienz, soziale Verantwortung und technische Infrastruktur miteinander verbindet. Die Stadt setzt dabei auf langfristige Strategien, klare Ziele und eine enge Zusammenarbeit mit Bevölkerung, Wirtschaft und Wissenschaft.

Ein prägnantes Beispiel für mehr Barrierefreiheit ist der neue Aufzug am Schlossufer. Er erleichtert den Zugang zur Oberstadt und wird täglich von vielen Menschen genutzt. Gleichzeitig zeigt der Umgang mit dieser Infrastruktur, wie wertvoll öffentliche Räume sind und wie sehr sie gemeinsamer Verantwortung bedürfen.

Im Bereich Wohnen geht Aschaffenburg ebenfalls neue Wege. Die Stadtbau Aschaffenburg verbindet sozialen Anspruch und Klimaschutz, etwa im neuen Quartier am Anwandeweg in Nilkheim. Dort entstanden energieeffiziente Wohnungen mit bewusst niedrigen Mieten, ergänzt durch Carsharing-Angebote, E-Ladepunkte, Mieterstrom und großzügige Fahrradstellplätze. So entsteht ein modernes, sozial gemischtes und zugleich umweltfreundliches Stadtviertel.

Dass Klimaanpassung heute zentraler Bestandteil der Stadtentwicklung ist, zeigt sich an vielen Stellen: Von geförderten Dach- und Fassadenbegrünungen über klimaresiliente Baumarten wie Eisenholzbaum oder Zürgelbaum bis hin zu neuen Bewässerungskonzepten für das Stadtgrün. Solche Maßnahmen machen die Stadt nicht nur widerstandsfähiger gegenüber Hitze, sondern verbessern auch Luftqualität und Aufenthaltsqualität.

Große Infrastrukturprojekte zeigen, wie konsequent Aschaffenburg seine städtischen Systeme für die Zukunft aufstellt. Die Sanierung des Entwässerungssystems am Schlossberg verbindet technische Erneuerung mit dem Schutz archäologischer Funde. Das Regenüberlaufbecken an der Willigisbrücke wird künftig Überflutungen abmildern und die Wasserqualität verbessern – ein klares Beispiel dafür, wie ökologische Verantwortung und technische Innovation zusammenwirken.

Auch Bildung und Wirtschaft profitieren von der strategischen Ausrichtung. Die geplante Erweiterung der Technischen Hochschule auf dem bisherigen TVA-Gelände schafft Raum für neue Studiengänge, modernste Lernumgebungen und eine zeitgemäße Sportinfrastruktur. Damit stärkt die Stadt sowohl ihre Rolle als Hochschulstandort als auch ihre Attraktivität für junge Menschen und Fachkräfte.

Ein weiterer Schlüssel für die Zukunft ist die kommunale Wärmeplanung. Sie liefert eine fundierte Grundlage dafür, wie Aschaffenburg bis 2045 klimaneutral mit Wärme versorgt werden kann – etwa durch Wärmenetze, erneuerbare Wärmequellen oder gezielte Gebäudesanierungen. Die Stadt setzt damit bewusst auf Planungssicherheit und Transparenz.

All diese Projekte zeigen: Aschaffenburg gestaltet seine Zukunft mit Weitblick. Stadtentwicklung wird als vernetztes, verantwortungsbewusstes und gemeinschaftliches Vorhaben verstanden. Gemeinsam entsteht eine Stadt, die ihre Traditionen bewahrt, mutig neue Wege geht und Lebensqualität für kommende Generationen sicherstellt – eine Stadt, die Zukunft baut.

Jürgen Herzing
Oberbürgermeister der Stadt Aschaffenburg