Mit dem Neubau des Zentrallagers in Oyten setzt die Pietsch Gruppe ein deutliches Zeichen für die Weiterentwicklung ihrer logistischen Infrastruktur und die Zukunft der norddeutschen Standorte. Das Familienunternehmen, das seit vier Generationen für Innovation, Partnerschaft und kontinuierliches Wachstum steht, realisiert mit rund 35 Millionen Euro das größte Projekt seiner Unternehmensgeschichte.
Ein Standort mit strategischem Mehrwert
Auf rund 50.000 m² entsteht ein moderner Logistikstandort, der die Versorgung des Fachhandwerks in den Bereichen Sanitär, Heizung und Klimatechnik langfristig sichert. Dank direkter Anbindung an die Autobahn A1 fungiert Oyten künftig als logistisches Bindeglied zwischen Norden und Westen – ein Vorteil, der die Lieferfähigkeit und Effizienz der gesamten Gruppe stärkt.
Technologische Ausstattung auf dem neuesten Stand
Kernstück des Neubaus bildet ein Autostore-System mit 18.000 Behältern, das Platz für rund 35.000 Kleinteile-Artikel bietet. Die automatisierte Anlage gewährleistet eine hohe Pickleistung und eine kompakte Lagerstruktur. Ergänzt wird die Anlage durch fahrerlose Transportsysteme, die Rollcontainer vom Autostore bis zum Versand automatisiert transportieren. Dieses Zusammenspiel ermöglicht schnelle Abläufe, kurze Durchlaufzeiten und eine effiziente Nutzung der verfügbaren Fläche.
Das Gebäude bietet 26.600 m² Bruttofläche mit einer freien nutzbaren Hallenhöhe von 12,59 m. Die Halle umfasst 19.300 m² plus 3.875 m² Mezzanine – ideal für Lagerung, Automatisierung und Regalanlagen. Insgesamt 33 Verladetore und ein Tiefhof von 2.030 m² sorgen für reibungslose Logistikprozesse.
Drei Gebäudeteile aufeinander abgestimmt
Hallenbereich: Stahlbeton-Fertigteilkonstruktion mit Brandschutz, Satteldachbindern, Lichtbändern und Regalsprinklerung. Sondergründung mit CMC-Vollverdränger-Säulen, Autostore auf der Mezzanine und ein 5 m auskragendes Vordach über 155 m Länge.
Bürotrakt: 618 m², 3-geschossig mit Schulungsraum, Küche, Pausenraum, Dachterrasse und Loggia. Modernes Treppenhaus mit Aufzug, Pfosten-Riegel-Fassade und Sonnenschutzlamellen.
Techniktrakt: Sprinklertanks, Mittelspannung mit 2 Trafos, IT-, EMA- und BMZ-Systeme, Heizung, NSHV und Sprinklerzentrale.
Tiefhof und Rangierflächen aus Beton und Asphalt sind auf Schwerlastverkehr (SLW 60) ausgelegt. Für Mitarbeitende und Besucher stehen 49 Stellplätze inklusive E-Ladestationen bereit. Umlaufende Hydranten, Feuerwehrumfahrung und Einzäunung mit Schrankenanlage gewährleisten maximale Sicherheit.
Architektur mit Verantwortung
Das Gebäude wird nach DGNB-Gold-Standard errichtet. Photovoltaik (499 kWp) und Batteriespeicher sorgen für Energieeffizienz, während Regenwasser über einen Stauraumkanal und ein Unterdrucksystem nachhaltig genutzt wird.
Mit dem neuen Zentrallager stärkt die Pietsch Gruppe ihre logistischen Kapazitäten für die gesamte Gruppe. Das Projekt verbindet modernes Bauen, effiziente Logistikprozesse und nachhaltige Technologien zu einem zukunftsfähigen Standort. Die Inbetriebnahme ist für 2027 vorgesehen.
Dieses Projekt teilen:
Baustart:
September 2025
(geplante) Fertigstellung:
September 2026
Nutzungsart:
Logistikhalle mit modernster Intralogistik, Büroeinheit und Außenfläche
Fläche:
26.600 m²
Zertifizierungen:
DGNB-Gold-Standard
Unternehmensgruppe Pietsch
Henke Siassi Evers (HSE) Architektur
BREMER Nord GmbH










