Bodenstromaggregat © Fraport AG

Flughafen Frankfurt (Fraport) modernisiert Bodenstromversorgung

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Flugsteig G des neuen Terminal 3, Flughafen Frankfurt

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Terminal 3 am Flughafen Frankfurt

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  • Fraport ertüchtigt weitere Abfertigungspositionen mit Bodenstromversorgung.
  • mobile Ground Power Units künftig nur noch mit E-Antrieb
  • Bund fördert Modernisierung mit 215.000 Euro.

FRA/AH – Flughafenbetreiber Fraport treibt die Modernisierung der Bodenstromversorgung voran. Im Zuge der Klimaschutzstrategie des Konzerns sollen die letzten Dieselaggregate, die Bordsysteme abgestellter Flugzeuge mit Strom versorgen, bis zum Jahr 2040 vom Vorfeld verschwinden. Doch aufgrund infrastruktureller Gegebenheiten ist eine flächendeckende Ausstattung von aktuell 255 Abfertigungspositionen mit einem stationären 400 Hertz-Anschluss nicht überall möglich. An diesen restlichen Flugzeugpositionen werden künftig nur noch Ground Power Units (GPU), also Bodenstromaggregate, mit Batteriebetrieb zum Einsatz kommen.

Unterstützung bei dieser Klimaschutzmaßnahme erhält Fraport aus dem Förderprogramm Bodenstrom-Richtlinie des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr. Die Fördersumme von 215.000 Euro wird in die Ausstattung einer Gebäudeposition im Terminalabschnitt C fließen. Aufgrund baulicher Einschränkungen schafft Fraport hierfür eine E-GPU inklusive Ladeinfrastruktur an. Die Gesamtinvestition hierfür beträgt 307.000 Euro.


Terminal 3 | Flughafen Frankfurt

© Fraport AG

„Erstes Ziel ist es, Abfertigungspositionen, die noch nicht über einen stationären Bodenstromanschluss verfügen, an das elektrische Versorgungsnetz anzubinden. Dazu sind jedoch umfangreiche Tiefbauarbeiten nötig. Die müssen während des laufenden Betriebs stattfinden. Wir gehen daher davon aus, dass wir bis 2026 etwa zwölf Positionen neu ertüchtigen können“, prognostiziert Christoph Schiller vom Assetmanagement Zentrale Infrastruktur der Fraport AG. Derzeit liegt die Anbindungsquote bei etwa 67 Prozent. Einige Positionen erlauben allerdings auch keine fest installierten 400 Hertz-Bodenstromanlagen, da es hierfür eines überirdischen Trafo-Aufbaus bedarf. „Unsere so genannten Durchroll-Positionen etwa: Das sind Positionen, aus denen das Flugzeug nicht rückwärts per Pushback herausgeschoben wird, sondern die es mit eigenem Antrieb vorwärts rollend wieder verlässt. Da dürfen keinerlei Hindernisse im Weg sein“, erklärt er. „Hier brauchen wir künftig mobile E-GPUs. Denn mit jedem Dieselaggregat, das wir vom Vorfeld verbannen, gelingt es uns, jährlich bis zu 30.000 Liter Diesel einzusparen und unseren CO2-Ausstoß entscheidend zu verringern.“ Derzeit verfügt Fraport über acht E-GPUs, noch sind aktuell 61 dieselbetriebene Aggregate im Einsatz.

Die Bodenstrom-Richtlinie
Die Bodenstrom-Richtlinie ist ein Förderprogramm des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr zur Marktaktivierung alternativer Technologien für die klima- und umweltfreundliche Versorgung von Luftfahrzeugen mit Bodenstrom an Flughäfen. Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert, Anträge bewilligt die Bundesanstalt für Verwaltungsdienstleistungen.

Klimaschutz zentraler Bestandteil von Nachhaltigkeitsstrategie
Bis spätestens 2045 wird Fraport am Heimatstandort und an allen anderen Konzernflughäfen CO2-frei arbeiten. Bis 2030 wird Fraport den Ausstoß am Flughafen Frankfurt bereits auf 50.000 Tonnen pro Jahr reduzieren. Die betrieblichen Anstrengungen für den Klimaschutz leiten sich aus dem allgemeinen Nachhaltigkeitsverständnis von Fraport ab: Nachhaltigkeit bedeutet Zukunftsfähigkeit. Die flächendeckende Modernisierung der Bodenstromversorgung trägt entscheidend zur klimaschonenden Zukunftsfähigkeit des Konzerns bei.

Weitere Informationen zum Themenkomplex bietet die Pressemappe Klimaschutzziele im Newsroom-Portal der Fraport AG.

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