Mainzer Landstraße

Zwischen alter und neuer Welt: Der Frankfurter Güterplatz verbindet die Bestandsviertel Gallus und Bahnhofsviertel mit dem neuen Europaviertel und der Messe. Auf der einen Seite kleinteilige Blockrandbebauung und multikultureller Alltag, auf der anderen hypermoderne Wohn- und Bürotürme neben dem Einkaufszentrum Skyline Plaza. Inmitten dieser Situation präsentiert sich das Wohnhaus Mainzer Landstraße als markanter Ruhepunkt in exponierter Lage.

Es ersetzt ein zuletzt leerstehendes, nicht mehr sanierungsfähiges Bürogebäude der Concordia-Versicherung. Der Baukörper des Neubaus nimmt die Dimensionen der Nachbarbebauung mit ihrer Traufhöhe auf und leistet so einen Beitrag zur Stadtreparatur. Ein Gedanke, den die warmtonige, reliefartig gestaltete Klinkerfassade mit Bezügen auf die europäische Baugeschichte weiterführt.

Die Ecksituation – und damit der Bezug zum gegenüberliegenden Güterplatz – wird durch ein überhöhtes Erkermotiv betont. Im Erdgeschoss des neuen Wohnhauses in der Mainzer Landstraße befinden sich zwei Ladeneinheiten, in den Geschossen darüber insgesamt 117 Appartements.

Mitarbeit: Nina Bölinger, Eleanor Lucke, Attila Bende, Xiaoyan Wu

© Lisa Farkas

Anzahl Wohnungen:
117

Geschossfläche (BGF):
5.481 m²

Weitere Nutzungen:
2 Ladeneinheiten

Bauherr:
HGG Dritte Projektgesellschaft mbH & Co. KG
Architekt:
Stefan Forster GmbH

Projektgalerie

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