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Stadtentwicklung in Lüneburg

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Stadtentwicklung in Lüneburg | Im Rahmen des dba Magazins – Ausgabe Metropolregion Hamburg 2024/25 thematisiert Claudia Kalisch, Oberbürgermeisterin der Hansestadt Lüneburg, in einem Vorwort die aktuelle Stadtentwicklung.

Portraitfoto der Oberbürgermeisterin der Stadt Lüneburg Claudia Kalisch
Claudia Kalisch, Oberbürgermeisterin der Hansestadt Lüneburg

Unsere Hansestadt Lüneburg bietet eine einmalige Mischung aus Historie und Innovation: Geschichtsträchtige Kultur- und Baudenkmäler prägen das Bild dieser mehr als 1000 Jahre alte Stadt, gleichzeitig ist Lüneburg eine lebendige Universitätsstadt, starkes Oberzentrum und Teil der Metropolregion Hamburg. Rund 80.000 Menschen leben hier – Tendenz steigend. Wir möchten, dass sich die Menschen auch weiterhin bei uns wohlfühlen. Wenn wir attraktiv bleiben, dem Klimawandel und anderen Herausforderungen begegnen wollen, brauchen wir nachhaltige Konzepte.

Das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) wird unsere Handlungsgrundlage für den Weg in die Zukunft. Es soll Ende 2024 verabschiedet werden. Ziel dieses Strategiepapiers ist, die räumliche Entwicklung unserer Stadt in einer langfristigen Perspektive aufzuzeigen und Vorschläge zur Nutzung des Stadtgebietes zu entwickeln. Dies ist insbesondere wichtig, da unsere Flächen begrenzt sind und durch verschiedene Nutzungsansprüche natürlich Zielkonflikte bestehen, die weiter zunehmen werden.
Weitere Planungsprozesse der Stadt fließen in das ISEK mit ein, wie auch unser Mobilitätskonzept, das aktuell entwickelt wird. Die Hansestadt ist dem Rad- und dem Klimaentscheid beigetreten. Diese formulieren ambitionierte Ziele und machen die notwendige Transformation unserer Infrastruktur dringlich und deutlich

Der Wandel auf allen Ebenen birgt viele Herausforderungen. Deshalb sind differenzierte Abwägungen notwendig, um den sozialen, ökologischen und ökonomischen Ausgleich zu schaffen.

Stadtentwicklung, das bedeutet für uns auch, auf die Auswirkungen des Klimawandels zu reagieren und gute Lösungen zu finden – hin zu einer Stadt der Lebens- und Umweltqualität. Im ISEK werden dazu konkrete Ziele formuliert.

Lüneburg soll grüner, schattiger, blauer und möglichst barrierefrei werden. Um das zu erreichen, wollen wir zum Beispiel mehr Bäume anpflanzen, sichern Kaltluftschneisen, errichten Trinkwasserbrunnen und schaffen mehr Grünflächen, um bei Starkregenereignissen das Entwässerungssystem zu entlasten. Eine Starkregenkarte im Internet hilft unseren Bürger:innen, sich auf verschiedene Szenarien vorzubereiten. Wir schaffen nach und nach barrierefreie Verweilorte in der Stadt. So sind „Grüne Oasen“ in die Innenstadt eingezogen. Diesen Weg gilt es fortzusetzen.

Ein weiterer Baustein ist der Photovoltaik-Ausbau. Bis zum Ende des Jahres 2024 soll ein Viertel des kommunalen Stromverbrauchs durch PV-Anlagen auf städtisch genutzten Gebäuden gedeckt werden. Bei jedem Neubau, jeder Gebäudeerweiterung, jeder größeren Sanierung prüfen wir, ob PV auf dem Dach möglich ist. Der Ausbau auf schon bestehenden Bauwerken ist in einer Stadt wie Lüneburg, die in weiten Teilen durch denkmalgeschützte Gebäude geprägt ist, ein großer Balanceakt. Doch wir sehen anhand erster erfolgreich laufender Projekte, dass Denkmalschutz und Photovoltaik keine Gegensätze mehr sein müssen, sondern Chancen bieten – und die wollen wir nutzen, wo immer möglich.

Dabei können wir uns auf unsere ungemein engagierte, vielfältige und bunte Stadtgesellschaft verlassen.

Für sie und mit ihr wollen wir gemeinsam den Weg weitergehen und unsere historisch-innovative Hansestadt Lüneburg fit für die Zukunft machen.

Signatur Claudia Kalisch
Claudia Kalisch
Oberbürgermeisterin der Hansestadt Lüneburg