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Neues Westbad Bremen

Baden und Schwimmen im Westen: Vom Waller Seebad zum neuen Westbad
Die Geschichte des Westbades beginnt 1927 mit der Eröffnung des „Strandbad Waller See“. 1965 folgte die Erweiterung um zwei 50-Meter-Becken. 1975 eröffnete das Westbad als modernes Hallenbad, das mit einem Solebecken, einem Sportschwimmbecken und einer Sauna zahlreiche Gäste anzog. Nach fast 50 Jahren intensiver Nutzung war jedoch klar, dass eine Erneuerung notwendig wurde. 2014 entschied die Stadt im Rahmen eines Bäderkonzepts, das Westbad vollständig zu erneuern.

Der Umbau: Ein modernes Bad entsteht
Nach der Schließung im Januar 2023 wurde das alte Westbad abgerissen, um Platz für einen Neubau zu schaffen. Der Betreiber des neuen Westbades wird weiterhin die Bremer Bäder GmbH sein, die bereits die Eissporthalle Paradice betreibt. Die Eröffnung des neuen Westbades ist für 2026 geplant. Für die Gründung des geplanten Neubaus ist aufgrund der Baugrundverhältnisse sowie der örtlichen Randbedingungen unter dem nicht unterkellerten Bereich im Erdgeschoss eine Tiefgründung aus Betonbohrpfählen erforderlich gewesen.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz: Ein Bad für die Zukunft
Das neue Westbad wird nicht nur architektonisch überzeugen, sondern auch durch seine nachhaltige Bauweise. Geplant als Passivhaus nach den Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes (GEG), erfüllt es höchste Anforderungen an Energieeffizienz. Dabei wird auf die Verwendung natürlicher Rohstoffe geachtet, um eine nachhaltige Nutzung über die gesamte Lebensdauer des Gebäudes hinweg sicherzustellen – von der Planung über den Bau und die Inbetriebnahme bis hin zum späteren Rückbau.

Ein zentrales Element der Energieversorgung ist die Photovoltaikanlage auf dem Dach, die Sonnenenergie in Strom umwandelt. Zudem wird die Wärmepumpe der Eissporthalle Paradice weiterhin für die Erwärmung des gesamten Westbades und der Eissporthalle genutzt, indem die Abwärme aus der Kälteerzeugung effizient weiterverwendet wird.

Ein weiterer wichtiger Baustein ist die Nutzung von Fernwärme aus dem benachbarten Hafen, die künftig vorrangig als Redundanz zur Wärmepumpe dient. Diese Form der Energieversorgung vermeidet den Einsatz von Verbrennungsenergie und trägt erheblich zur Reduzierung der CO₂-Emissionen bei.

Das neue Westbad: Modern, familienfreundlich und vielfältig
Im neuen Westbad bleiben die beliebten Becken des Freibades erhalten und werden umfassend renoviert. Der gesamte Freibadbereich wird neu gestaltet, um den Gästen eine komfortable und einladende Freizeitanlage zu bieten. Im Hallenbad entstehen ein 6-Bahnen-Schwimmbecken (25 Meter), ein Lehrschwimmbecken sowie zwei Kursbecken, eines davon mit Hubboden, und ein separater Eltern-Kind-Bereich. Ein weiteres Highlight ist die moderne und attraktive Gastronomie im Eingangsbereich, die sowohl für Badegäste als auch für Passanten zugänglich sein wird.

Zusammenarbeit mit der Eissporthalle Paradice
Die benachbarte Eissporthalle Paradice, ebenfalls von der Bremer Bäder GmbH betrieben, wird künftig den Eingangsbereich, den Kassenbereich und die Energieversorgung mit dem Westbad teilen. Diese enge Zusammenarbeit ermöglicht eine besonders effiziente Nutzung von Ressourcen und sorgt gleichzeitig für ein verbessertes und komfortables Besuchserlebnis in beiden Einrichtungen.

Abriss:
2023

(geplante) Eröffnung:
2026

Schwimmbecken:
ein 6-Bahnen-Schwimmbecken (25 Meter)
ein Lehrschwimmbecken
zwei Kursbecken, eines davon mit Hubboden
ein separater Eltern-Kind-Bereich

Bauherr:
Bremer Bäder GmbH
Architekt:
janßen bär partnerschaft mbB Architekten
Partner am Bau:

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