Neubau geförderter Wohnraum Lübecker Straße 12 – 14 in Hildesheim

Modulare Bauweise sorgt im Stadtteil Marienburger Höhe für kostengünstiges Bauen: 16 weitere Sozialwohnungen in der Lübecker Straße

Im Hildesheimer Stadtteil Marienburger Höhe, in der Lübecker Straße 12 und 14, errichtet die gbg Wohnungsbaugesellschaft Hildesheim AG auf einem 5.300 m² großem Grundstück zwei neue Gebäude mit insgesamt 16 öffentlich geförderten Sozialwohnungen. In der Vergangenheit war das Grundstück zwischen einem Bestandshaus der gbg und einem Grünstreifen ungenutzt.

Wie schon in der benachbarten Stralsunder Straße, werden auch diese Neubauten nach einem modularen Prinzip erreichtet. Dank eines einfachen statischen Konzepts, optimierter Organisation der Haustechnik und vielen kleinen Modulen, die die Komplexität des Baus verringern, können die Gebäude kostengünstig erstellt werden. Trotz der Verwendung einzelner, identischer Module, wird jedoch durch die unterschiedliche Kombination der Einzelmodule ein gewisses Maß an Individualität in der Architektur gewährleistet. Das Konzept konnte die gbg mit dem Generalunternehmer Weber-Bau aus Isernhagen entwickeln. „Wir nennen es das „Hildesheimer Modell““, wie gbg-Vorstand Jens Mahnken erläutert.

Beim Hildesheimer Modell wird nach wie vor Stein auf Stein gebaut, aber eben modular geplant. Aus Kostengründen wird auf einen Keller oder eine Tiefgarage verzichtet. Stattdessen wird es im Erdgeschoss jeweils einen Gemeinschaftsraum mit Abstellflächen geben. Die Wohnungen sind identisch und weil es keinen Keller gibt und in den Wohnungen keine Nischen oder unnötige Vorsprünge, wird Material gespart. Und bei sorgfältiger Planung auch Arbeitskraft auf der Baustelle. Dadurch sinken die Herstellungskosten unter den niedersächsischen Durchschnitt von aktuell etwa 5.000 Euro pro Quadratmeter.

Durch die Nachverdichtung auf eigenem Grundstück und das kosteneffiziente, modulare Bauen können die 16 Wohnungen so erstellt werden, dass Größe und Ausstattung den Anforderungen der aktuellen Wohnraumförderung entsprechen und so nach den niedersächsischen Bedingungen im Sozialwohnungsbau zu aktuell 6,10 Euro pro Quadratmeter angeboten werden können. Die neuen Wohnungen stehen dann ausschließlich Mietinteressenten mit einem Wohnberechtigungsschein zur Verfügung.

Beheizt wird der Neubau klimaschonend über Luftwärmepumpen. Ergänzt werden diese durch Photovoltaik-Elemente auf den Flachdächern. Beheizt werden die Wohnungen dann mittels Fußbodenheizung. Baubeginn war Ende November 2024. Im Frühjahr 2026 werden die Mieterinnen und Mieter einziehen können. „Wir sind stolz darauf, mit diesem Projekt einen weiteren Schritt in Richtung einer sozialen und integrativen Stadtentwicklung zu gehen“, sagt gbg-Vorstand Jens Mahnken. „Die neuen Häuser werden nicht nur modernen Wohnraum bieten, sondern auch dazu beitragen, den Bedarf an sozialem Wohnraum in unserer Stadt zu decken. Modular, preiswert und sozial“, so fasst Mahnken dieses für Hildesheim so besondere Bauvorhaben zusammen.

Beginn Tiefbau:
Oktober 2024

Fertigstellung Neubau:
April 2026

Grundstücksfläche:
2.654,50 m²

Wohnfläche:
1.181 m²

Bauherr:
gbg Wohnungsbaugesellschaft Hildesheim AG
Generalunternehmen:
Weber Massivhaus GmbH

Projektgalerie

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