Eppingerstraße in Fellbach – Wohnen mit Zukunft

Zukunftsweisendes Wohnen
In Fellbach entsteht in der Eppingerstraße weit mehr als ein klassisches Wohnungsbauprojekt. Als Teil der Internationalen Bauausstellung 2027 StadtRegion Stuttgart (IBA’27) zeigt das Vorhaben beispielhaft, wie sozialer Wohnungsbau, Wohnen im Eigentum, Inklusion und nachhaltige Stadtentwicklung zu einem zukunftsfähigen Quartier verbunden werden können.

Soziale Vielfalt als Planungsprinzip
Im Fokus steht eine bewusste soziale Durchmischung. Unterschiedliche Wohnformen und Wohnungsangebote schaffen Raum für Menschen verschiedener Generationen, Lebenssituationen und Einkommensgruppen. Ziel ist eine lebendige und stabile Nachbarschaft, die gesellschaftliche Teilhabe fördert und langfristig sozialen Zusammenhalt stärkt. Das Wohnangebot umfasst mehrere Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen, drei Townhouses, eine Fünf-Zimmer-Wohnung und eine inklusive Wohngruppe. Insgesamt entstehen 37 Wohnungen, davon 19 Eigentumswohnungen und 18 mit Landesmitteln geförderte Mietwohnungen, welche ca. 33 % unter der ortsüblichen Vergleichsmiete vermietet werden.

Nachhaltige Bauweise und Energieversorgung
Architektonisch und ökologisch setzt das Projekt auf Holz-Hybridbauweise. Der gezielte Einsatz nachwachsender Rohstoffe reduziert den Ressourcenverbrauch und verbessert die CO₂-Bilanz der Gebäude. Ergänzt wird dieser Ansatz durch ein Energiekonzept mit erneuerbaren Energien aus moderner Wärmepumpentechnik und Photovoltaikanlage. Das unterstützt einen klimafreundlichen Quartiersbetrieb. Extensive Dachbegrünung und ein durchdachtes Regenwassermanagement tragen aktiv zum Klimaschutz bei. Die Wohnungen entsprechen den Effizienzhaus 40-Anforderungen (GEG 2024). Darüber hinaus erfüllt das Projekt die Anforderungen des Qualitätssiegels Nachhaltiges Gebäude (QNG).

Gemeinschaftlich gedachte Freiräume
Ein zentrales Merkmal des Entwurfs ist die konsequente Ausrichtung auf Begegnung und Austausch. Gemeinschaftsflächen, Dachterrassen mit einer unbeheizten Orangerie, Urban-Gardening-Bereiche sowie ein Quartiersraum bieten vielfältige Möglichkeiten für nachbarschaftliches Miteinander und erweitern den Wohnraum um gemeinschaftlich nutzbare Aufenthaltsbereiche. Kommunikative Laubengänge und Brücken verbinden die drei- bis fünfgeschossigen Baukörper. Als Ergänzung zu der guten Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr wird ein Carsharing-Stellplatz eingerichtet.

Modell für die Stadt von morgen
Das Projekt zeigt, wie auf innerstädtischen Entwicklungsflächen lebenswerte, ressourcenschonende und zukunftsfähige Wohnquartiere entstehen können.

(geplante) Bauzeit:
2026 – 2028

Flächen:
Grundstück: ca. 2.125 m²
Wohnfläche: ca. 2.813 m²

Wohnen:
19 Eigentumswohnungen, 18 mit Landesmitteln geförderte Mietwohnungen, 1 Wohngruppe

Gemeinschaftsflächen:
Quartiersraum, Nachbarschaftsplatz, Gemeinschaftsgarten, Urban-Gardening-Bereiche, Dachterrassen mit Orangerie

Nachhaltigkeit:
Holz-Hybridbauweise, erneuerbare Energie

Bauherr:
Siedlungswerk GmbH Wohnungs- und Städtebau
Architekt:
UTA Architekten und Stadtplaner GmbH,
Hannes Hörr, Landschaftsarchitektur

Projektgalerie

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