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Continental Unternehmenszentrale in Hannover

Die neue Continental Unternehmenszentrale besteht aus mehreren Gebäuden, die sich auf zwei Campusflächen nördlich und südlich der Hans-Böckler-Allee in Hannover verteilen.

Inspiriert durch die Nord-/Südausrichtung der Grundstücke und unser automobiles Geschäftsfeld haben die Architekten von HENN Berlin ihrer Entwurfsidee den Nürburgring zugrunde gelegt. Die abstrakte Idee findet ihre konkrete Umsetzung im Loop, einem übergeordneten Erschließungsweg, der Norden und Süden praktisch in einer endlosen Schleife miteinander verbindet.

Der Anspruch, die Unternehmenswerte zum Ausdruck zu bringen, wird auch konsequent durch ein Brückensystem fortgeführt, welches die einzelnen Gebäudeteile miteinander verbindet. Im 2. OG wird der Loop zur Brücke über den öffentlichen Verkehrsraum und verbindet so Norden und Süden.

Mit Attraktionen wie Besprechungsräumen und Coffee Corner bietet der Loop gewissermaßen Boxenstopps als Kommunikationsinseln. Dort ist Raum für Kreativität und Wissensaustausch. Hier soll spontaner Informationsaustausch und ungerichtete Kommunikation unterstützt werden.

Das Nordgebäude ist als drei- bzw. viergeschossiges-Bürohaus (inkl. EG) konzipiert. Drei U-förmige Gebäuderiegel umschließen im Norden jeweils einen Innenhof und bilden ein Gesamtensemble, das sich um die zentrale Eingangshalle gruppiert.

Das Süd-Gebäude besteht aus zwei benachbarten viergeschossigen (inkl. EG) Modulen, die über einen Verbindungsbau erschlossen werden. Die U-förmigen Gebäuderiegel des zur Hans-Böckler-Allee gelegenen Gebäudeteils umschließen ebenfalls einen Innenhof. Der daran anschließende südlichste Gebäudeteil hat das Atrium Süd zum Zentrum.

Die Hauptgebäude sind teilweise eingeschossig unterkellert. Das Untergeschoss bietet Platz für Technik- und Archivräume.

Als Verkehrsfläche verbindet der Loop die Gebäudeteile und wird im 2. OG in Form der Brücke zur Verbindungsachse. Sowohl im Norden als auch im Süden ist jeweils ein Parkhaus über eine Parkhausbrücke angebunden und auf Höhe des 2. OG überspannt die Atriumbrücke als Teil des Loops den Fassadenbereich über dem Haupteingang.

Unverbunden und mit eigenem architektonischem Ausdruck schmiegt sich die Kita an das Hauptensemble.

Baustart:
07/2018 (Spatenstich)

Fertigstellung:
12/2023

Nutzungsart:
Bürokomplex

Fläche:
Grundstücksgröße ca. 36.000 m²; Fläche in den Gebäuden (BGF) ca. 46.000 m²

Zertifizierungen:
Der Komplex erfüllt die Kriterien eines klimafreundlichen Neubaus (KFN) und entspricht damit den Anforderungen für das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG).

Bauherr:
Continental AG
Generalunternehmen:
Ed. Züblin AG

Projektgalerie