Wohnen im Alter neu gedacht: LebensART am Klosterpark in Göttingen

Was bedeutet es, in den besten Jahren wirklich gut zu leben? Für viele Menschen ist die Antwort so einfach wie anspruchsvoll: selbstbestimmt wohnen, Gemeinschaft genießen und dabei die Gewissheit haben, im Bedarfsfall gut versorgt zu sein. Ein neues Bauprojekt im Göttinger Stadtteil Weende nimmt sich dieser Frage auf architektonisch wie konzeptionell bemerkenswerte Weise an.

Ein Konzept, das in Göttingen einmalig ist
Die LebensART am Klosterpark ist kein gewöhnliches Wohnprojekt für die Generation 60+. Das Vorhaben der HoKo Verwaltungs GmbH setzt auf ein Modell, das in Niedersachsen bislang einmalig ist: Bewohnerinnen und Bewohner erwerben vollwertige Eigentumswohnungen und erhalten gleichzeitig Zugang zu einem umfangreichen Service-, Freizeit- und Kulturangebot. Privatsphäre und Gemeinschaft, Eigenverantwortung und professionelle Unterstützung – das Projekt verbindet diese Pole zu einem stimmigen Ganzen.

Das ARTrium als sozialer Kern
Architektonisch gliedert sich das viergeschossige Gebäude entlang zweier Flügel, die durch einen elliptisch konkaven Schnittpunkt verbunden sind – im Projektjargon das „ARTrium“. Beginnend mit dem einladenden Foyer im Erdgeschoss zieht sich dieser Begegnungsraum als gestaltprägender Kern durch alle Ebenen und übernimmt eine Funktion, die im Wohnungsbau selten so konsequent durchdacht wird: Er schafft eine teil-öffentliche Qualität für die Bewohnerschaft innerhalb eines privaten Gebäudes. Von der Empfangslounge mit Concierge-Service im Erdgeschoss über eine Kaffeeterrasse im ersten Obergeschoss, Bibliothek und Spielebereich im zweiten OG bis zu einem Kinoraum im dritten Stockwerk – das ARTrium gleichermaßen Service- und Kulturzentrum wie sozialer Verdichter. Es wird gekrönt von einer modernen Rooftop-Bar, die Panoramablicke auf den angrenzenden Klosterpark öffnet.

Gemeinschaft drinnen wie draußen
Das Gemeinschaftsleben setzt sich in den Außenanlagen nahtlos fort. Gepflegte Gartenwege, ein Bouleplatz und Außen-Fitnessgeräte laden zu Begegnung und Bewegung im Freien ein. Eine weitere Terrasse auf Erdgeschossniveau verbindet die Eventküche mit dem Außenbereich und schafft einen weiteren Ort für den alltäglichen Austausch unter Nachbarn.

Wohnen, Gesundheit und Pflege unter einem Dach
Was das Projekt städtebaulich interessant macht, ist sein ganzheitliches Konzept: Es denkt Pflege, Gesundheitsversorgung, Gastronomie und Wohnen nicht als getrennte Sektoren, sondern als integriertes Quartier. Arztpraxen, ein Pflegestützpunkt und eine Intensivpflegestation des Unternehmens EmmaCura sind direkt im Gebäude untergebracht. So entsteht ein Modell, das auf die demografische Realität reagiert – und gleichzeitig Lebensqualität und gestalterischen Anspruch hochhält.

Baustart:
2025

(geplante) Fertigstellung:
2027

Nutzungsart:
Service-Wohnen: 55 Wohneinheiten
65 TG-Stellplätze

Flächen:
7.350 m² Gesamtfläche
3.850 m² Wohnfläche
1.400 m² Aufenthaltsfläche
1.600 m² Gewerbefläche
500 m² Nutzfläche

Bauherr:
HoKo Verwaltungs GmbH
Architekt:
house Architekten
Projektentwickler:
HoKo Verwaltungs GmbH

Projektgalerie