
Insgesamt entstehen 24.600 Quadratmeter Wohnfläche, ergänzt durch attraktive Gemeinschaftsbereiche wie Dachgärten, Küchen, Fitness- und Veranstaltungsbereiche. Neben dringend benötigtem Wohnraum wird auch ein kulturhistorisches Highlight bewahrt: Im vermutlich ältesten, in Deutschland erhaltenen Lokschuppen an der Stadtgrenze zwischen Nürnberg und Fürth standen einst Dampflokomotiven der Bayerischen Staatsbahn. Er soll für eine kulturelle Nachnutzung saniert werden.

Für die Rückverankerung einer Trägerbohlwand und einer Bohrpfahlwand installierte der PORR Spezialtiefbau 112 temporäre Litzenanker mit Längen zwischen 10 und 15 Metern. Zum Einsatz kamen 4- und 5-Litzer für mittlere bis hohe Lasten. Da der Baugrund an der stark befahrenen Bahnstrecke überwiegend aus Sand besteht, mussten die Baugrubenwände gegen seitliches Nachgeben gesichert werden. Vibrationen durch vorbeifahrende Züge können den Boden zusätzlich destabilisieren. Die verbauten Litzenanker gewährleisten, dass die Baugrubenumschließung stabil bleibt und der Aushub sicher durchgeführt werden kann.
Wolfgang Wiesnet, Technischer Regionalleiter, betont: „Wir bedanken uns bei Hitz Tiefbau für das erneute Vertrauen und die hervorragende Zusammenarbeit. Wir konnten alles termingerecht realisieren, in der vereinbarten Qualität und innerhalb des Budgets. Besonders freut uns, dass dies bereits der vierte Auftrag ist, den wir gemeinsam erfolgreich abgeschlossen haben.“
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