Luftaufnahme der Landeshauptstadt Potsdam. © stock.adobe.com/Roman

Stadtentwicklung der Landeshauptstadt Potsdam

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Stadtentwicklung der Landeshauptstadt Potsdam | Im Rahmen des dba Magazins – Ausgabe Metropolregion Berlin thematisiert Herr Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt, in einem Grußwort die aktuellen Herausforderungen und Konzepte der Stadt.

Bernd Rubelt steht vor einer Baustelle.
Bernd Rubelt, Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt der Landeshauptstadt Potsdam. © Karoline Wolf

Liebe Leserinnen und Leser,

Potsdam hat viele Gesichter. Potsdam ist Landeshauptstadt Brandenburgs, Universitäts- und Forschungsstadt, Besuchsziel für Touristen und Tagesausflügler, historisch geprägte Kulturstadt, Welterbe und Partner Berlins in der Metropolregion Berlin-Brandenburg.

In der regelmäßig durchgeführten Bevölkerungsumfrage „Leben in Potsdam“ wird deutlich, dass die Potsdamerinnen und Potsdamer insbesondere mit dem kulturellen Angebot, den Grün- und Erholungsflächen sowie den Bildungsangeboten, der Gastronomie, dem Einzelhandel und den Dienstleistungsangeboten besonders zufrieden sind.

Die hohe Lebensqualität macht Potsdam auch zu einem nachgefragten Wohnort. Sichtbar wird das nicht zuletzt am starken Bevölkerungswachstum. Mittlerweile wohnen rund 187.000 Menschen in der Stadt. Vor zehn Jahren waren es noch 167.000 und vor 20 Jahren 147.000 Menschen. Ein weiteres Bevölkerungswachstum ist prognostiziert. Das Wachstum so zu gestalten, dass alle Potsdamerinnen und Potsdamer davon profitieren, ist eine zentrale Aufgabe der Stadtentwicklung.

Unsere Anforderung dabei ist, das Wachstum behutsam zu gestalten. Wir wollen den erfolgreichen Weg in Potsdam fortsetzen und brauchen dafür eine nachhaltige und innovative Stadtentwicklung, die die Menschen unserer Stadt in das Zentrum stellt. Mit dem „Integrierten Stadtentwicklungskonzept 2035“ verfügt Potsdam über eine wichtige strategische Grundlage, um den Aufgaben und Herausforderungen einer wachsenden Stadt gerecht zu werden. Dabei steht ein ganzheitlicher, bedarfsgerechter und flächenschonender Planungsansatz im Sinne einer Stadt der kurzen Wege im Fokus.

Durch den Einsatz umweltfreundlicher Technologien zur Energie- und Wärmegewinnung sowie die Stärkung des Umweltverbundes verfolgt Potsdam das Ziel, bis 2050 die Treibhausgasemissionen im Vergleich zu 1995 um 95% und den Endenergieverbrauch um 50% zu reduzieren. In Zeiten des Klimawandels gewinnt zudem die städtische blau-grüne Infrastruktur immer mehr an Bedeutung, weshalb die Planung in Potsdam darauf ausgelegt ist, die grünen Strukturen im Siedlungsbereich zu verbinden, Kaltluftkorridore freizuhalten und über Gründächer, Fassadengestaltung und Stadtraumgestaltung Hitzeinseln zu vermeiden.

Potsdam ist Smart-City-Modellkommune. Durch smarte Lösungen werden Prozesse beschleunigt, Ressourcen durch den Einsatz von Sensoren zielgerichtet und verantwortungsbewusst eingesetzt und eine Fülle von Daten über eine offene Datenplattform zur Optimierung verschiedenster Angebote zur Verfügung gestellt. Insgesamt kann Potsdam durch die vielen aktuellen Projekte eine Vorreiterrolle einnehmen und über den Wissenstransfer mit anderen Städten und Kommunen die Erfahrungen und das Know-how teilen.

Für viele dieser Themen steht die Entwicklung in Krampnitz exemplarisch. Um ein nachhaltiges Wachstum der Stadt zu ermöglichen, gleichzeitig aber auch die daraus entstehenden Folgebedarfe aufzufangen, wird derzeit das neue Stadtquartier Krampnitz geschaffen.

Bernd Rubelt
Beigeordneter für Stadtentwicklung, Bauen, Wirtschaft und Umwelt der Landeshauptstadt Potsdam